CUBE Magazin – Kitzig Design Studios Bochum
RAUM FÜR KREATIVITÄT
In einem über 100 Jahre alten Wohnhaus in Bochum entstehen heute Ideen für Interior Design
Das Team von Kitzig Interior Design entwirft weltweit individuelle Innenarchitektur und arbeitet von vier Standorten aus. Eine ihrer Kreativschmieden ist in Bochum beheimatet und nach der umfassenden Renovierung eines Gebäudes an den äußeren Rand einer beliebten Wohngegend gezogen. Nur zehn Minuten von der Innenstadt und in der Nähe des ehemaligen Opel-Werksgelände gelegen, auf dem derzeit ein spannender neuer Stadtteil aus einer Mischung aus Gewerbe, universitärer Nutzung und Unternehmen entsteht, befindet sich das 1916 erbaute Haus, das schon von Weitem mit seiner schwarzen, mit Stuck verzierten Fassade auf sich aufmerksam macht. Innen trifft Historisches auf Zeitgenössisches.
So schmuck wie heute hat das Gebäude nicht ausgesehen, als 2019 mit dem Umbau begonnen wurde, erinnert sich Architektin Viki Kitzig. „Alles war marode und wir haben erst einmal einen Rohbau hergestellt, teils durchfeuchtete Deckenbalken entfernt, Fenster und die Wintergärten im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss wieder neu in Holz fertigen lassen, die Grundrisse angepasst, die Konstruktion der Treppe neu aufgelegt und alle Oberflächen renoviert, um nur einiges aufzuzählen.“ Der Innenausbau ist nun so gestaltet, dass die Büroflächen, die auf zwei Geschosse verteilt sind, zum kreativen Arbeitsprozess passen, aber auch eine spätere Nutzung in zwei Wohneinheiten ohne Umbauten möglich ist. Da das Dachgeschoss bereits für Wohnzwecke genutzt wird, wurde im Treppenhaus eine Brandmeldeanlage eingebaut. Der Charme der Innenräume wurde erst sichtbar, als Kunststoffbeläge und Verkleidungen sowie abgehängte Decken entfernt wurden und die ursprüngliche Höhe der Räume ihre Wirkung entfalten konnte. Im Eingangsbereich blieb der vorhandene Naturstein erhalten, in den Räumen und Fluren wurde ein leicht weiß geölter Eichenboden verlegt und die aufbereitete Treppe und die Podeste aus dem Baujahr sind mit einem hochflorigen Teppich belegt. Eine Herausforderung war, neben den Arbeits- und Besprechungsflächen noch eine Küche mit Essbereich unterzubringen. Hier war die Kreativität des Teams gefragt: die raumteilenden Schränke, die Küche, alle Sideboards und Regale, sämtliche Schreibtische im Erdgeschoss sowie die Türen entspringen eigenen Entwürfen und sind Sonderanfertigungen. Teile der Dekorationselemente sind zudem Prototypenmöbel aus Projekten – sie sind nicht nur Beispiel der eigenen Kreativität, sondern auch ein Beitrag zur Nachhaltigkeit.
CUBE Magazin
Das Magazin für Architektur, modernes Wohnen und Lebensart im Ruhrgebiet 04 | 23
Ort Düsseldorf
Verlag https://www.cube-magazin.de/
Mehr zum Projekt: Kitzig Design Studios — Bochum, DE
Marie Claire – Thomas Bühner eröffnet La Vie
Thomas Bühner opens La Vie: unique restaurant for unforgettable sensory pleasures
Three-star German chef Thomas Bühner has opened La Vie, the world’s only restaurant that offers guests an unforgettable culinary experience, in Taipei, Taiwan. The restaurant’s design, created by renowned German designer Olaf Kitzig, integrates contemporary Oriental influences with natural colors, golden accents and textured walls. The opening menu was developed in collaboration with Michelin-starred chef Xavier Yeung, who incorporates exquisite ingredients from Taiwan and around the world to create unique and delicious dishes.
Marie Claire Taiwan
Edition 04/2023
Location Taiwan, TW
Publisher https://www.marieclaire.com.tw/
More about the project: La Vie by Thomas Bühner — Taipei, TW
InteriorFashion – Hotel Pomander Nürnberg
Verschmelzung von Vergangenheit und Gegenwart
Innerhalb von knapp zwei Jahren wurde das 1986 eröffnete Maritim Hotel in Nürnberg von Grund auf saniert und zum Hotel Pomander mit 311 Zimmern und Suiten umgebaut. Es gehört zum schwedischen Hotelimmobilienunternehmen Pandox und wird als eigenständige Marke mit Fokus auf Nachhaltigkeit geführt. Die Gestaltung aller öffentlichen Bereiche wie Rezeption, Restaurant, Fitnessraum, Saunen und Pool sowie der Eventflächen, Meetingräume und Co-Working-Spaces lag dabei in den Händen von Kitzig Design Studios.
Benannt wurde das Hotel nach der vom Nürnberger Uhrmacher Peter Henlein entwickelten, ersten tragbaren Uhr, der „Pomander-Uhr“ – und dementsprechend spielt Zeit eine essenzielle Rolle: „Hier treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander. Sie verschmelzen und zeigen dem Gast subtil, wie kostbar doch Zeit ist“, sagt die Architektin Viki Kitzig.
Beim ressourcenschonenden Umbau standen maximaler Bestandserhalt und ein zeitgemäß umgesetzter lokaler Bezug im Vordergrund. „Die größte Herausforderung bestand darin, mit dem Bestand zu arbeiten“, erklärt Viki Kitzig. „Es gab unzählige Mengen an Materialien, Mustern und Oberflächen, von denen wir vieles, auch auf Kundenwunsch, beibehalten und – zeitgemäß interpretiert – in das neue Konzept integriert haben.“ So wurden vorhandene Holzpaneele an Wänden und Decken lackiert und mit farblich passenden Teppichböden und Dielen in Holzbodenoptik kombiniert. Aus einzelnen geschlossenen Räumen entstand ein großzügiger öffentlicher Bereich, in dem kühlere, raue Materialien wie Sichtbeton mit Terrazzo-Fliesen aufgelockert wurden, elegante Details aus Metall spielerisch mit knalligen Farben zusammengehen. Jedem Hotelbereich wurde ein eigenes Farbkonzept zugeordnet, „das im Zusammenspiel mit ausgewählten Materialien und dem gezielten Einsatz der Gestaltungselemente jedem Bereich einen einzigartigen Charakter verleiht“.
Interior|Fashion Fachverlag für gedruckte und digitale Medien e.K.
Ausgabe 2|2024
Ort Fürth, Deutschland
Verlag https://www.interiorfashion.de/
Mehr zum Projekt Hotel Pomander — Nürnberg, DE
Lufthansa Lounge in Newark
Rückzugsort, Arbeitsplatz, Wohlfühloase
Die neue Lufthansa Lounge auf dem Flughafen in Newark erfüllt auf mehr Platz die unterschiedlichen Bedürfnisse der Fluggäste. Ein Gespräch mit den Macher:innen
Der Newark Liberty International Airport (EWR) in New Jersey zählt zu den drei wichtigsten Flughäfen im Großraum New York. Seine Lage etwa 17 Kilometer südwestlich vor den Toren Manhattans macht ihn zu einem beliebten Ziel, die Verkehrsanbindung an New York ist hervorragend. Reisende mögen außerdem seine im Vergleich zum John F. Kennedy-Airport weniger hektische, fast familiäre Atmosphäre.
Diese Atmosphäre unterstreicht auch die Lounge, die Lufthansa in Newark für ihre Fluggäste ganz neu errichtet hat. Sie bietet mehr Platz und individuelle Services als ihre Vorgängerin und lädt dadurch noch besser zum Entspannen, Genießen und – sofern erforderlich – mobilen Arbeiten ein. Das Design der neuen Lounge orientiert sich in Teilen an Lufthansa Allegris, dem neuen Kabinensystem. Seit August steht sie – nach einer etwa neunmonatigen Bauzeit – Gästen der Lufthansa zur Verfügung.
Geleitet hat den Neubau ein dreiköpfiges Team: Nadja Kaupmann war zusammen mit externen Architekten verantwortlich für Entwicklung des Designs und die Gestaltung der Lounge. Nadina Ochs hat als Projektleiterin Real Estate Management die bauliche Realisierung der Lounge gesteuert. Und Projektleiter Marcus Ceh war seitens des Produktmanagements für das Gesamtprodukt der Lounge verantwortlich.
Warum hat Lufthansa die Lounge am Flughafen in Newark umgebaut? Gab es einen bestimmten Anlass dafür?
Marcus Ceh: Wir haben die Lounge ja nicht nur umgebaut, sondern sie komplett neu errichtet und außerdem erweitert. Dafür gab es mehrere Gründe. Eine Rolle hat gespielt, dass die dort seit 2013 bestehende Lounge wirklich in die Jahre gekommen war. Das hängt mit ihrer intensiven Nutzung zusammen. Etwa 120.000 Reisende haben sie jedes Jahr besucht, durchschnittlich mehr als 300 am Tag – und die Tendenz war steigend. Nicht zu vergessen, dass die Lounge in Newark die einzige weltweit war, die während der Corona-Pandemie durchgehend geöffnet war.
Nadina Ochs: Wir rechnen üblicherweise mit einem Lebenszyklus von zehn Jahren für unsere Lounges. Das heißt, Newark stand ohnehin weit oben auf der Liste für eine Sanierung. Den Ausschlag für einen kompletten Neubau hat dann gegeben, dass die bestehende Lounge nicht mehr die Ansprüche erfüllen konnte, die unsere Fluggäste an einen zeitgemäßen Aufenthalt stellen.
Was heißt das konkret?
Nadja Kaupmann: Die Sitzplatzkapazität reichte nicht mehr aus. Hinzu kam, dass der gesamte Zuschnitt der Lounge aufgrund der Zweiteilung ungünstig war: Die Küche befand sich in der Mitte und war nicht für gehobene Ansprüche ausgestattet. Rechts davon befand sich die Business Lounge, links ging es zur Senator Lounge. Die unvorteilhafte Raumaufteilung wirkte sich auch auf Serviceprozesse negativ aus, die gesamte Anmutung der Lounge war zuletzt nicht mehr Premium, nicht mehr auf höchstem Standard.
Was erwarten Gäste von ihrem Aufenthalt in einer Lufthansa Lounge?
Kaupmann: Die Basiswünsche sind im Grunde immer dieselben: entspannen, zur Ruhe kommen, das letzte Meeting Revue passieren lassen, etwas essen und trinken, Gespräche führen. Hinzugekommen ist in den vergangenen Jahren vor allem das mobile Arbeiten – mit einem großen Einfluss auf die Ausgestaltung unserer Lounges. Wir brauchen heute an jedem Platz eine Steckdose, wir brauchen Laptoptische, wir brauchen multifunktionale Plätze.
Ceh: Durch Corona hat sich außerdem der Wunsch verstärkt, sich auch mal von anderen Gästen separieren zu können. Das ist aber nur ein Punkt, in dem sich die Bedürfnisse von Reisenden verändert haben.
Welche gibt es denn noch?
Ceh: Die Bedürfnisse sind individueller und diverser geworden. Und unsere Gäste haben die Erwartung, dass wir ihren individuellen und wechselnden Bedürfnissen in den Lounges Rechnung tragen. Dazu gehört der Wunsch nach Flexibilität zusammen. Unsere Gäste wollen in Ruhe arbeiten können und anschließend, wenn die Arbeit erledigt ist, entspannt einen Drink genießen, mit Kolleg:innen sprechen oder ein gutes Essen zu sich nehmen – alles an einem Ort in einem Setting.
Wie schlagen sich diese Trends in der neuen Lounge nieder?
Ochs: Als allererstes in mehr Platz. Die neue Lounge verfügt über fast 600 m2 nutzbare Fläche, das sind rund 120 m2 mehr als vorher. Wir können jetzt 166 Gästen gleichzeitig einen Sitzplatz anbieten, ein Plus von rund 40. Dieser Raumgewinn bildet die Voraussetzung dafür, dass wir die Wünsche unserer Gäste so erfüllen können, wie sie es zurecht von uns erwarten. Unser Glück war, dass eine angrenzende Lagerfläche zur Verfügung stand. Da haben wir die Gelegenheit beim Schopf gepackt.
Welches Konzept liegt der Lounge zugrunde?
Ceh: Wir sind überzeugt, dass an dem Standort EWR eine einzige Lounge für alle zugangsberechtigen Reisenden das beste Erlebnis bietet. Deshalb ist die Lounge in verschiedene Funktionsbereiche unterteilt, die jeder Gast nutzen kann. Unser Konzept lehnt sich dabei an eine Idee an, die schon die Entwicklung von Lufthansa Allegris geprägt hat: Vielfalt. Dort sind ja allein in der Business Class fünf verschiedene Sitzoptionen buchbar, je nachdem, ob Fluggäste an Bord arbeiten, lieber ausruhen oder mit Mitreisenden kommunizieren wollen. Diese Flexibilität haben wir auf die Lounge übertragen. Exklusiv für First-Class-Passagiere und Hon-Circle-Mitglieder haben wir zusätzlich eine Zone eingerichtet, die wir Wining & Dining nennen.
Wie ist die Lounge aufgebaut, welche Bereiche und Services bietet sie?
Kaupmann: Herzstück ist die schiffsartige Skyline Bar in der Mitte der Lounge, um die herum sich die anderen Bereiche gruppieren. Sie gibt dem Raum Weite und Offenheit und bildet das kommunikative Zentrum. Dahinter haben wir einen Bistro-Bereich angelegt. Links von der Bar befinden sich eine Zone zum Entspannen sowie ein großer Bereich, in dem wir die Möglichkeit zu arbeiten mit der Option verbinden, in Arbeitspausen zu relaxen, einen Snack zu essen oder sich über den Flug auszutauschen. Hier finden unsere Gäste für jeden Anlass die passende Einrichtung: unterschiedliche, zum Teil drehbare Stühle, bequeme Sessel, situative Beleuchtung, Arbeits- und Abstelltische, Telefonboxen. Wir haben außerdem zwei verschließbare Multifunktionsräume eingerichtet – fürs konzentrierte Arbeiten in einer kleinen Gruppe, aber auch als Rückzugsort für Familien. Rechts auf der hinzugewonnenen Fläche finden Gäste den Farmer’s Market mit einer Selbstbedienungstheke, Sitzplätzen an Hochtischen und Bänken.
Was unterscheidet den Farmer’s Market von der übrigen Lounge?
Ceh: Der Farmer’s Market steht mit seinen Produkten und seiner Einrichtung für die Verbindung zu New Jersey. Wir wissen aus Kundenbefragungen, dass unsere Gäste in den Lounges auch die jeweilige Destination wiederfinden wollen. Sie sollen eben nicht überall gleich aussehen, sondern sich zumindest punktuell unterscheiden und lokales Flair verströmen. Ein Nebeneffekt ist, dass Reisende in den Lounges jeweils andere Reiseerfahrungen sammeln können. Nach dem Motto: „Jetzt kenne ich die Lounge in Newark, wie sieht denn die auf dem JFK-Flughafen aus?“
Das Stichwort Lufthansa Allegris ist schon gefallen: Finden sich weitere Anleihen in der Lounge?
Kaupmann: Im Wining & Dining haben wir uns am Design von Lufthansa Allegris orientiert. Unsere Gäste der First Class werden hier Elemente wie zum Beispiel die lamellenartigen Raumtrenner und Wandverkleidungen, die Sitzbänke, das Farbdesign wiedererkennen. Wir stellen sehr bewusst eine Verbindung zwischen Bord und Boden her.
Welches Gefühl sollen Ihre Gäste künftig aus der Lounge mitnehmen?
Ceh: Dass sie gerne wiederkommen möchten. Gastfreundlichkeit steht bei uns an der ersten Stelle, und wir hoffen sehr, dass wir das in unserer Lounge vermitteln können.
Kaupmann: Unsere Gäste sollen sich in der Lounge herzlich willkommen fühlen. Durch das wohnzimmerartige Ambiente, durch die persönliche Ansprache der Mitarbeitenden, durch die Qualität der Services, durch eine familiäre Atmosphäre.
Ochs: Dass sie ein bisschen vergessen, dass sie auf Reisen sind, wenn sie unser neues kulinarisches Angebot entdecken. Die Ausstattung der Küche erlaubt es uns jetzt, eine erheblich bessere Qualität und eine größere Vielfalt an Speisen auf die Tische zu bringen.
Interview Lufthansa Blog
13. August 2024
lufthansa.com
Luxusresort – Grand Tirolia Kitzbühel
Familien-Spa, Hotelkino & Co. – Zubau birgt Familienglück
Mit der Wintersaison 2024/25 konnte das Grand Tirolia in Kitzbühel – Teil der 5-Sterne-Marke Hommage Luxury Hotels Collection – seinen Erweiterungsbau enthüllen: 69 Zimmer und Suiten, ein familienfreundlicher Spa auf zwei Ebenen und eine Entertainment-Area samt Kino bereichern das Angebot des Feriendomizils. Sechs Veranstaltungsräume und ein elegantes Atrium für private und geschäftliche Events mit bis zu 350 Personen durften ebenfalls Platz im neuen Gebäude finden. Ein weiteres Highlight folgt im Sommer 2025: ein Naturteich, der in der warmen Jahreszeit zum Schwimmen und im Winter zum Eislaufen lädt.
Im Ganzjahres-Luxusresort hat eine neue Ära begonnen. Stärker denn je positioniert sich das Grand Tirolia Kitzbühel als herausragende Wahl für einen unvergesslichen Urlaub am idyllischen Rand von Kitzbühel – besonders für Familien. Noch mehr Komfort, noch mehr Genuss und noch mehr Familienglück erwartet Gäste seit Dezember 2024.
Im neuen Erweiterungsbau untergebracht sind 41 zusätzliche Doppelzimmer und 28 familienfreundliche Suiten, die auf großzügigem Raum alpinen Charme mit modernem Design vereinen. Exklusive Ausstattung und atemberaubende Aussichten in die Kitzbüheler Wälder oder auf die Kitzbüheler Alpen kommen durchwegs hinzu.
Ebenfalls im Neubau zu finden ist das vergrößerte Grand Alps SPA mit Grand Family SPA. Auf 1500 m2 und zwei Etagen eröffnet sich hier eine exklusive Wohlfühloase für Kinder wie Erwachsene – gestaltet in den natürlichen Farben und Materialien der Alpenlandschaft. Der geräumige Innen- und Außenpool samt Liegewiese wird Familien mit Kindern besonders viel Freude bereiten, während die Erwachsenen sich über eine erweiterte Saunalandschaft und den vergrößerten Fitnessbereich mit modernsten Geräten und Sitzecke freuen dürfen. Die neue Grand Alps Yoga-Lounge schafft zudem Raum für Ruhe und innere Balance. Auf etwa 300 m2 Fläche ermöglichen drei Yoga- und Meditationsräume maßgeschneiderte Yoga-Einheiten, gemeinsame Yoga-Stunden und ausgeklügelte Yoga-Retreats.
Ein weiterer, speziell für Familien konzipierter Bereich ist die neue Entertainment-Area mit dem Kino Tirolia und der KitzKids Lodge. Im hochmodernen Kino nehmen bis zu 28 Personen in soften, roten Kinosesseln Platz – genießen Filme nach Wahl in hochauflösenden Bildern und mit mitreißendem SurroundSound. Snacks und Getränke gibt’s auf Wunsch dazu. Damit eignet sich das Kino Tirolia perfekt für exklusive Filmabende mit der Familie, Kindergeburtstage oder auch Team events in besonderem Ambiente. In der KitzKids Lodge bleiben ebenso so gut wie keine Wünsche offen. Kinder aller Altersklassen, mit oder ohne Eltern, finden Action und Spaß an der Kletterwand, beim Rutschen ins Bällebad, an der Carrera-Bahn oder während der Bastel-Workshops. Ein betreuter Kinderclub beschert Kindern zwischen 3 und 12 Jahren abwechslungsreiche Stunden unter Gleichgesinnten – Eltern zugleich sorgenfreie Auszeiten.
Auf die Teens wartet ein ebenso abwechslungsreiches Programm voll spannender Erlebnisse und sportlicher Herausforderungen – vom gemeinsamen Mountainbiken bis zum Ausflug in den Freizeitpark. Der Naturteich, der das Angebot rechtzeitig zur Sommersaison 2025 bereichern wird, bietet eine weitere, erfrischende, oder auch eisglatte, Erlebnismöglichkeit.
Vor und nach der Erweiterung, das Grand Tirolia Kitzbühel bleibt seiner Maxime treu: „Where Moments make Memories“.
Fakten
| Erweiterungsbau mit 41 Zimmern und 28 Suiten im alpinen Charme / neuer familiengerechter Spa auf 2 Ebenen mit Innen- und Außenpool, Saunalandschaft und Relax-Zonen / erweiterter Fitnessbereich / Grand Alps Yoga mit 3 Yoga-Räumen / Kino- und Entertainment-Area für Kinder und Jugendliche / 6 weitere Veranstaltungsräume und Atrium für Events mit bis zu 350 Personen | | Neuer Schwimmteich mit rund 250 m2 Fläche ab Sommer 2025 (Natureislaufplatz im Winter) | | Generalunternehmer: Technisches Büro Ing. Wilhelm Seidl GmbH, Krems an der Donau, www.tb-seidl.at | | Innenarchitektur: Kitzig Design Studios GmbH, Düsseldorf, www.kitzig.com |
Sinnliches
| Kitzbühel als erste Urlaubsdestination im Alpenraum mit europäischem Wandergütesiegel und Wintersportort schlechthin (hoteleigener Shuttle-Service zu zahlreichen Pisten) | | Restaurant Tirolia mit einer von Frankreich und der Schweiz inspirierten (Show-)Küche / Sonnenterrasse / traditionelles Tiroler Gasthaus Eichenheim / stilvolle Cooper Bar / The Golden – Jazzclub mit Live-Events | | Beauty, Fitness und Wellness auf 3000 m2 / Day Spa / vielfältiges kostenfreies Wochenprogramm | | Direkt am preisgekrönten 18-Loch-Championship-Golfplatz Eichenheim mit Golfschule, Shop, Golfsimulator, Driving Range | | Stilvolle Hochzeitslocation mit traumhafter Kulisse – kostenlose Hochzeitsnacht plus Frühstück in einer dekorierten Suite / Profi-Team stimmt organisatorische Details ab / 2,5 km mit dem Golfcart, Oldtimer oder Hochzeitsauto zur Kirche St. Peter |
wellhotel
Ausgabe Nr. 1-2025
Ort Reutte, Österreich
Verlag wellhotel – Huter & Klimesch GmbH
Mehr zum Projekt: Grand Tirolia — Kitzbühel, AT
Gastronomie report – Hotel Pomander
Hotel Pomander – Spagat zwischen Geschichte und Moderne
Wem die Stunde schlägt
Wer hat in dieser hektischen Welt noch Zeit? Sie ist zu einem raren Gut geworden, das sinnvoll genutzt werden sollte, z. B. für einen Besuch im neuen Nürnberger Hotel Pomander. Der Name ist als Hommage an einen bedeutenden Sohn der Stadt gedacht, im Hotel trifft große Vergangenheit auf spannende Gegenwart.
Nürnberg war im Spätmittelalter eine Hochburg der Kunst und der Erfindungen. Weltberühmt wurde der Uhrmacher Peter Heinlein als Schöpfer der ersten tragbaren Taschenuhr, genannt Pomander-Uhr. Pomander waren kleine Schmuckkästchen, in denen im Mittelalter Duftstoffe aufbewahrt und mitgenommen wurden. An all diese Traditionen will das neue Hotel Pomander anknüpfen und den Gästen auf subtile Weise zeigen, wie kostbar Zeit ist.
Knapp zwei Jahre dauerte es, um das ehemalige Maritim Hotel (Eröffnung 1986) von Grund auf zu sanieren und neu zu gestalten. Als Hotel Pomander öffnete es mit 311 Zimmern und Suiten im Herbst vergangenen Jahres seine Pforten. Die Lage am zentralen Frauentorgraben, nahe des Hauptbahnhofs und des historischen Stadtkerns, soll sowohl Touristen wie auch Geschäftsleute anlocken. General Manager Michael Fritz brachte als erfahrener Hotelier Opening-Erfahrungen vom „Jaz in the City“ in Wien mit und hatte auch die Neueröffnung sowie -positionierung des Steigenberger Hotel Treudelberg in Hamburg geleitet.
Küchenchef ist Christian Thieme. Die Speisekarte des Restaurants „Public Kitchen & Bar“ enthält zu einem Großteil vegane und vegetarische Gerichte, die durch tierische oder pflanzliche „Add Ons“ ergänzt werden können. Zugleich legen Christian Thieme und sein Team großen Wert auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz. „Um die Natur zu schonen und zugleich die regionale (Land)-Wirtschaft zu unterstützen, wählen wir die Zutaten für unsere Gerichte, wenn möglich regional und umweltfreundlich aus“, so Thieme. „Bei uns können die Gäste frische, saisonale Gerichte genießen und zugleich ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren. Dafür geben wir bei jedem Gericht einen CO2-Abdruck an, um die Klima-Belastung ersichtlich zu machen.“
Die Gestaltung aller öffentlichen Bereiche wie Rezeption, Restaurant, Fitnessraum, Saunen und Pool sowie Eventflächen, Meetingräume und Co-Working-Spaces lag in den Händen der renommierten Kitzig Design Studios. „Hier treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander und zeigen dem Gast subtil, wie kostbar doch Zeit ist“, sagt die Architektin Viki Kitzig, die gemeinsam mit ihrem Team das Interior Design des Nürnberger Hotels entwickelt und realisiert hat. Beim ressourcenschonenden Umbau des ehemaligen Maritim Hotels standen maximaler Bestandserhalt und ein zeitgemäß umgesetzter lokaler Bezug im Vordergrund.
„Die größte Herausforderung bestand darin, mit dem Bestand zu arbeiten“, erklärt Viki Kitzig. „Es gab unzählige Mengen an Materialien, Mustern und Oberflächen, von denen wir vieles, auch auf Kundenwunsch, beibehalten und – zeitgemäß interpretiert – in das neue Konzept integriert haben.“ So wurden vorhandene Holzpaneele an Wänden und Decken lackiert und mit farblich passenden Teppichböden und Dielen in Holzbodenoptik kombiniert. Aus einzelnen geschlossenen Räumen entstand ein großzügiger öffentlicher Bereich, in dem kühlere, raue Materialien wie Sichtbeton mit Terrazzo-Fliesen aufgelockert wurden, elegante Details aus Metall spielerisch mit knalligen Farben zusammengehen.
Die Begrünung im Restaurant unterstreicht den engen Bezug zu den Nürnberger Hesperidengärten, verleiht dem Raum Frische und Lebendigkeit. Inspiriert von den mittelalterlichen unterirdischen Kellern, in denen das traditionelle Nürnberger Rotbier gelagert wurde, dominiert Kupfer in der Lobby. Gelbe Deckenfelder im Work-Bar-Bereich wirken anregend, stimulierend, licht. „Unsere Gäste können einen Tempo- und Rhythmuswechsel erleben, sobald sie durch die Tür gehen“, so fasst General Manager Michael Fritz das Konzept zusammen. „Und wenn sie gehen, nehmen sie das schöne Gefühl mit, ihre Zeit gut verbracht zu haben.“
Das neue fränkische Hotel-Schmuckstück gehört zum schwedischen Hotelimmobilienunternehmen Pandox, wird aber als eigenständige Marke mit Fokus auf Nachhaltigkeit geführt. Pandox ist ein führender Eigentümer von Hotelimmobilien in Nordeuropa mit Schwerpunkt auf große Hotels in wichtigen Urlaubs- und Geschäftszielen. Das Hotelimmobilienportfolio von Pandox umfasst 159 Hotels mit rund 35.800 Hotelzimmern in 15 Ländern.
Gastronomie report
Ausgabe 1|2024
Ort Fürth, Germany
Verlag Gastro-Report Verlags ABR GmbH
Mehr zum Projekt: Hotel Pomander — Nürnberg, DE
Tophotel – H2 Hotel Mainz
Neueröffnung
H-Hotels: Zuwachs im Rhein-Main-Gebiet
Das H2 Hotel Mainz der Hotelgruppe ergänzt ab sofort das Übernachtungsangebot der Landeshauptstadt. Mit dem Hotel zeigt das Unternehmen ein überarbeitetes Interior-Design-Konzept.
Das Designhotel befindet sich in der Rheinallee mitten im modernen Stadtquartier des Zollhafens. Es verfügt über 195 Zimmer, darunter 45 Vierbettzimmer für Familien oder Freundesgruppen. Mit dem H2 Hotel Mainz hat H-Hotels.com seine Marke H2 Hotels deutlich im Innendesign weiterentwickelt und setzt gleichzeitig neue Farbakzente.
Design im Zeichen des Buchdrucks
Mainz ist die Heimat des Erfinders des Buchdrucks, Johannes Gutenberg. Dieses Thema findet sich in den öffentlichen Bereichen und den Zimmern in vielen Details wieder, beispielsweise mit einer historischen Druckmaschine im „Hub“ und mit Büchern bedruckter Tapeten in den Zimmern. Für das Innendesign zeichnet Kitzig Interior Design verantwortlich. „Mit dem innovativen Design schaffen wir eine direkte Verbindung zwischen einem Highlight der Stadtgeschichte und unserem neuen H2 Hotel“, erklärt Thomas Haas, CEO von H-Hotels.com.
Zentraler Treffpunkt des Hotels ist der für die H2 Hotels typische Hub mit verschieden gestalteten Bereichen im Erdgeschoss, die zum Verweilen, Arbeiten, Essen und Trinken einladen. Neben dem Frühstücksbuffet am Morgen bietet dort die Frontcooking-Station mit Self-Service Gästen bis Mitternacht Speisen wie Pizza, Pasta, Burger und Salate sowie süße Snacks an.
Mit dem neuen Haus baut die Hotelgruppe ihre Präsenz im Rhein-Main-Gebiet weiter aus. H-Hotels.com betreibt beispielsweise Häuser der Marke H4 in Frankfurt sowie der Marke H+ in Eschborn, Bad Soden und Wiesbaden-Niedernhausen.
Über H-Hotels.com
Die H-Hotels GmbH mit Sitz im hessischen Bad Arolsen zählt zu den größten privat geführten Hotelgesellschaften Deutschlands. Seit 1969 am Markt, blickt das Unternehmen auf über 50 Jahre Erfahrung als Gastgeber zurück. Mehr als 60 Häuser befinden sich derzeit unter dem Dach der H-Hotels GmbH. Im Frühjahr 2024 begrüßt ein erstes Haus in der Seine-Metropole seine Gäste ‒ Salut H4 Hotel Paris Pleyel. Im ersten Halbjahr 2024 folgen das H2 Hotel in Wien und das H2 Hotel in Saarbrücken.
Tophotel – Hotel + Technik
Ausgabe 05.12.2023
Ort: Bad Wörishofen, Germany
Verlag https://www.tophotel.de/
Mehr zum Projekt: H2 Hotel — Mainz, DE
Jasper Neueröffnung in Paderborn
GLÄNZENDE AUSSICHTEN
Das Jasper Ladenlokal im Herzen der Paderborner Innenstadt bekommt ein exklusives Makeover. Unsere Vision ist ein stilvolles, privates Ambiente. Im Fokus: die Kreation sinnlicher, hochindividualisierter Shopping-Erlebnisse.
»Die neuen und größeren Räumlichkeiten am Marienplatz sind ein klares Statement für die Attraktivität der Paderborner Innenstadt und unsere tolle Kundschaft.«
Friedrich Jasper
»Wir wecken Emotionen – und zwar positive: Behaglichkeit, Sichtbarkeit, Wohlfühlen, Zugehörigkeit.«
Olaf Kitzig
Neueröffnung in Paderborn
Gemeinsam mit den Kitzig Design Studios in Lippstadt haben wir unser Interieur nicht nur neu gedacht, sondern vollkommen neu konzipiert: Auf einer künftig mehr als doppelt so großen Verkaufsfläche schaffen wir ein neues Einkaufserlebnis rund um unsere hochwertigen Uhren- und Schmuckkollektionen.
Der Fokus liegt dabei auf einem besonders intensiven, ganzheitlichen Einkaufserlebnis. Dafür haben wir unsere Markenidentität in ein modernes Shopping- und Interieurkonzept übersetzt. Entstanden sind so atmosphärische Verkaufsbereiche auf verschiedenen Ebenen, die ein persönliches, entspanntes und individuelles Einkaufserlebnis ermöglichen. Je nach persönlichen Vorlieben stehen neben dem klassischen Beratungstisch unsere großzügige Lounge oder unsere stilechte Bar für Gespräche zur Verfügung. Für noch mehr Privatsphäre sind der halbtransparente Meeting-Raum oder ein absolut privater Bereich Teil der Konzeption. Eine besonders spannende Aufgabe im kreativen Prozess war die harmonische Einbindung unserer exklusiven Marken – insbesondere des Rolex Shop-in-Shop-Systems. Als zertifizierter Fachhändler haben wir das anspruchsvolle Design dieser renommierten Uhrenmanufaktur mit unserer eigenen Vorstellung einer zeitgemäßen Kundenumgebung zusammengeführt. So ist eine außergewöhnlich geschmackvolle Verbindung entstanden — das Rolex Design verschmilzt mit Jaspers Markenauftritt.
Für das sinnliche Erleben des Tiefgangs unserer Räumlichkeiten haben wir gemeinsam mit dem Design-Team auf eine ausdrucksstarke Farbgestaltung und eine sorgfältige Auswahl an Materialien gesetzt: Holz, Naturstein, edle Stoffe und fein bearbeitete Metalle sorgen für ein besonderes Ambiente. So wird die positiv emotionalisierende Wirkmacht von Kontrasten und Texturen, von Akustik und Haptik, von Licht und sogar von Düften zur Gestaltung ganzheitlicher Markenerlebnisse bereits beim Betreten unserer Räumlichkeiten unmittelbar erlebbar.
Eine zentrale Leitlinie während des gesamten Planungsprozesses war die Einhaltung nachhaltiger Qualitätsmerkmale. Dazu zählt die bewusste Auswahl umweltfreundlicher Materialien ebenso wie ein langlebiges, zukunftsfähiges Design, das unsere hohen Qualitätsansprüche dauerhaft erfüllt. Die Kitzig Design Studios haben sich intensiv mit unserer Marke auseinandergesetzt und daraus ein zeitgemäßes, aber nicht kurzlebig schickes Konzept entwickelt: Modern, aber nicht modisch. Einladend und auf Augenhöhe verführt es Sie zu einem noch intensiveren, individuell perfekten Erlebnis rund um unsere hochwertigen Uhren- und Schmuckkollektionen.
Auch wenn es zunächst noch abzuwarten gilt, freuen wir uns schon jetzt darauf, Sie im Frühjahr 2026 in unseren neu gestalteten Geschäftsräumen willkommen zu heißen!
1797 A MAGAZINE BY JASPER
Ausgabe Oktober 2025
Ort Lippstadt, Deutschland
Hogapage – H2 Hotel Mainz
H2 Hotel Mainz eröffnet als Hommage an Johannes Gutenberg
Neueröffnung mit Stil: Das H2 Hotel Mainz der Gruppe H-Hotels.com bereichert ab sofort das Übernachtungsangebot der Landeshauptstadt. Inspiriert vom Erfinder des Buchdrucks, Johannes Gutenberg, spiegelt sich das Thema Druckkunst im gesamten Design des Hotels wider.
Das H2 Hotel Mainz befindet sich in der Rheinallee mitten im modernen Stadtquartier des Zollhafens. Es verfügt über 195 stylische Zimmer, darunter 45 Vierbettzimmer für Familien oder Freundesgruppen.
Mit dem budgetfreundlichen Designhotel hat H-Hotels.com seine Marke H2 Hotels im Innendesign weiterentwickelt und setzt gleichzeitig neue Farbakzente.
Der Buchdruck als Designelement
Die Landeshauptstadt ist die Heimat des Erfinders des Buchdrucks, Johannes Gutenberg. Dieses Thema findet sich in den öffentlichen Bereichen und den Zimmern in vielen Details wieder, beispielsweise mit einer historischen Druckmaschine im HUB und mit Büchern bedruckter Tapeten in den Zimmern.
„Mit dem innovativen Design schaffen wir eine direkte Verbindung zwischen einem Highlight der Stadtgeschichte und unserem neuen H2 Hotel. Unser komplett verglaster HUB hat Anwohner und Passanten bereits während des Probebetriebs angelockt, das ist eine schöne erste Rückmeldung für unser Konzept“, erklärt Thomas Haas, CEO von H-Hotels.com.
Für das Innendesign des H2 Hotel Mainz zeichnet Kitzig Interior Design verantwortlich.
Annehmlichkeiten des Hotels
Zentraler Treffpunkt des Hotels ist der für die H2 Hotels typische HUB mit verschieden gestalteten Bereichen im Erdgeschoss, die zum Verweilen, Arbeiten, Essen und Trinken einladen.
Neben dem Frühstücksbuffet am Morgen bietet hier die Frontcooking-Station mit Self-Service Hotelgästen und Mainzern bis Mitternacht Speisen wie Pizza, Pasta, Burger und Salate sowie süße Snacks, darunter auch vegane und vegetarische Gerichte an.
Präsenz im Rhein-Main-Gebiet ausgebaut
Die H2 Hotels zeichnen sich generell durch ein modernes Design, ein funktionelles Raumkonzept und Zimmer zu fairen Preisen aus. Jedes dieser Häuser bietet barrierefreie sowie rollstuhlgerechte Zimmer. Auch der HUB ist rollstuhlgerecht.
Mit dem H2 Hotel Mainz baut die Gruppe H-Hotels.com ihre Präsenz im Rhein-Main-Gebiet weiter aus. H-Hotels.com betreibt beispielsweise Häuser der Marke H4 in Frankfurt sowie der Marke H+ in Eschborn, Bad Soden und Wiesbaden-Niedernhausen.
HOGAPAGE – Das HOGAPAGE Branchenportal für Hotellerie & Gastronomie
Ausgabe 6.12.2023
Ort: Augsburg, Germany
Verlag https://www.hogapage.de/
Mehr zum Projekt: H2 Hotel — Mainz, DE
Streifzug Media – AUSZEITWOHNEN
AUSZEITWOHNEN
NAHE ST. PETER-ORDING
Zum Verkauf stehen 15 exklusiv ausgestattete Ferienwohnungen in einem historischen Gebäude, einst die alte Schule von Westerhever. Mit aufwändigen Renovierungs- und Sanierungsarbeiten wurde dieses Projekt liebevoll umgesetzt. Jede Ferienwohnung wurde von dem renommierten Designer Olaf Kitzig hochwertig ausgestattet und wird komplett möbliert übergeben. Von hochwertigen Tischlereinbauten bis hin zu exklusiven Ausstattungsdetails in Badezimmern und Küchen erwartet Sie hier ein Höchstmaß an Wohnkomfort.
Die Wohnungen tragen Namen von Eiderstedter Dörfern, von Tetenbüll über Westerhever bis hin zu Ehst. Ihre Vielfalt spiegelt sich auch in den unterschiedlichen Außenbereichen wider: von Gartenanteilen über wunderschöne Balkone bis hin zu traumhaften Terrassen. Die gesamte Außenanlage wurde individuell gestaltet und mit ortstypischen Materialien neu angelegt. Sie besticht durch eine Vielzahl an Ruheplätzen sowie ein wunderschön angelegtes Grundstück mit einem Spielplatz, einem Schwimmteich, einem Gym und diversen Rückzugsmöglichkeiten.
ERLEBEN SIE DAS UNVERFÄLSCHTE EIDERSTEDT IN SEINER REINSTEN FORM.
Westerhever ist berühmt für seinen bezaubernden Leuchtturm, die unendliche Weite und die faszinierenden Blickachsen in die Natur. Erleben Sie das unverfälschte Eiderstedt in seiner reinsten Form. Genießen Sie die atemberaubende Umgebung und den Luxus dieser Ferienwohnungen, die den Komfort, die Weite und die Schönheit der Natur Eiderstedts perfekt vereinen – wenige Kilometer vom beliebten Nordseeort St. Peter-Ording entfernt.
Streifzug Hamburg
Ausgabe 31 | Frühling 2024
Ort Kitzbühl, Österreich
Verlag https://www.streifzugmedia.com/
Interview Petra Dieners von Lieblingsstil
Olaf Kitzig – vielleicht der kreativste Kopf, den ich kenne
„Eher Ruhe. Langeweile fördert meine Kreativität. Gedanklich mal auszuflippen. Das passiert bei meinenEntwürfen. Ich versuche erst einmal völlig frei zu denken. Wir sind zu viel mit Normen behaftet und mit Regeln, was gegen Kreativität und freies Denken spricht. Wenn ich viel entwerfe, habe ich relativ schlabberige Looks an. Ich ziehe mein Sakko und meine Schuhe aus. Ich knöpfe mein Hemd auf. Ich fühle mich im Zweireiher auch wohl, aber das hat etwas mit körperlicher Freiheit zu tun. Der Entwurf beginnt im Kopf und die Essenz bringe ich dann aufs Papier. Ich entwerfe noch ganz viel mit der Hand. Ich mache mich frei von der Meinung anderer Leute. Ich denke in dem Moment nicht darüber nach, ob es anderen gefallen könnte.“
Olaf Kitzig ist Interieur Designer und lebt in einem der schönsten Häuser Düsseldorfs. Am Rhein. In der ehemaligen Residenz des britischen Generalkonsuls, wo auch schon Prinzessin Diana genächtigt hat.
Im Seitenflügel des Hauses ist auch eines seiner Büros untergebracht. Kitzig Design gründete der kreative Kopf 1998 in Lippstadt. Nach abgeschlossener Ausbildung zum Maler und Lackierer sowie Schauwerbegestalter war Olaf Kitzig in Großbritannien und Malta als Trainee in einem Designunternehmen tätig, bildete sich als geprüfter Einrichtungsfachberater weiter und arbeite eine Zeit lang in Atlanta, USA als Freelancer im Interior Design.
Nach Eröffnung seiner Büros in Lippstadt, Bochum und München kam er schließlich auch nach Düsseldorf. Er ist einer der kreativsten Köpfe, die ich bislang getroffen habe und sehr modebewußt. So hatte ich Lust, ihn zu interviewen. „Kreativität liegt im Auge des Betrachters. Das Umfeld ist unglaublich wichtig für die Kreativität. Kleider machen Leute. Das kann man auch auf Häuser beziehen. So wie ich lebe und wohne, so bin ich. Ich lerne von den Räumen und sie lernen von mir. Sie haben meine Persönlichkeit. Vor Corona hatte ich 180 Flüge im Jahr. Wir haben in 36 verschiedenen Ländern Projekte gestaltet. Heute reise ich wesentlich weniger. Museumsbesuche finde ich unglaublich spannend. Aber vor allem die Ruhe in diesem Haus in Düsseldorf fördert meine Kreativität.“
Das Kerngeschäft von Kitzig Design sind große Projekte wie Hotels und Restaurants, wie z.B. das von Thomas Bühner in Taipeh, oder das Hotel Schloss Roxburghe. Manchmal berät der Interior Designer mit 58 Angestellten aber auch Privatpersonen. „Bevor wir ein Angebot machen, gehen wir ganz stark in die Analyse. Wir treffen uns mindestens drei Mal. Der Funke muss gegenseitig überspringen. Man muss sich sympathisch sein. Mit vielen bin ich heute befreundet. Ich muss verstehen, wie der Mensch jetzt lebt, fühlt und ißt. Ich muss das jetzige Haus bzw. die Wohnung sehen. Wie schaut der Bewohner auf die Dinge. Wie fast er sie an. Ich möchte nicht die Lieblingsfarbe kennen oder wissen, was er/sie sich vorstellt. Da hat man wieder Grenzen und kann nicht frei sein. Ich entwerfe etwas und schaue erst später, wie es sich umsetzten läßt.“
Mich interessiert, wie kreativ Olaf schon als Kind war. „Mit acht Jahren habe ich die Rollade meines Kinderzimmers von außen mit Lackfarbe zum Leidwesen meiner Eltern angemalt. Seit dem ich einen Stift halten kann, habe ich gerne gemalt und Tapeten und Bettwäsche verziert. Keiner sonst war kreativ in meiner Familie. Meine Mutter hatte eine leichte Tendenz in Richtung Mode. Ich habe immer gespürt, dass ich etwas machen möchte, was mit Gestaltung und Design zu tun hat. Dass ich Interior Design machen würde, hat sich erst später ergeben. Ich hätte genauso gerne Fashion Design gemacht.“
„Der britische Konsul hatte ca. 1500 Flaschen im Weinkeller dieses Hauses. Das brauche ich nicht! Mein ehemaliger Weinkeller ist jetzt mein Kunstatelier. Hier male ich, wann immer ich Lust habe. Das hat was meditatives für mich. Ich möchte die Bilder weder verkaufen noch möchte ich sie ausstellen. Es ist Zeit nur für mich. Mein Mental-Wellness. Meistens verschenke ich die Bilder oder mische sie mit der Kunst, die ich hier im Hause habe und intensiv sammele.“
„Mein erstes Werk, dass ich gekauft habe, ist Fotokunst von In Sook Kim, einer Meisterschülerin aus Düsseldorf vor ca. 17 Jahren. Dann bin ich zur Streetart gekommen und dann zur klassischen Malerei. Leider habe ich keine freien Wände mehr und seitdem sammele ich Skulpturen und Arbeiten, die frei im Raum stehen können. Ich bin nicht auf einen besonderen Stil festgelegt. Junge und etablierte Künstler. Ich sammele nach Herz! Ich muss mich in ein Bild verlieben!“
„Meine Arbeit ist mein Hobby! Ich liebe Kunst, Textil, Interieur. Das verwirbt sich immer mehr. Als ich begonnen habe, Kunst zu sammeln, wurde das plötzlich auch in meinem Geschäft interessant. Das war aber überhaupt nicht beabsichtigt.“
Olaf hat viel erreicht. Mich interessiert, ob er ans Aufhören denkt oder wie er seine Zukunft sieht. Meine Frage habe ich noch nicht ganz ausgesprochen und er antwortet: „Ich habe noch viel vor! Ich sehe mich niemals im Rentendasein. Das ist klar! Die letzten 52 Jahre sind sensationell gewesen und ich hoffe, dass es in dieser Qualität bleibt. Ich habe keine konkrete Zielsetzung für die Zukunft. Mir macht es Spaß darüber nachzudenken, welche Dinge es nicht gibt. Auch wenn man glaubt, dass es schon alles gibt! Es gibt so viele kleine Nischen. An was ganz Großem bin ich gar nicht interessiert.“
Neben all seinen Projekten, hat Olaf Kitzig gerade ein Teppich Design entworfen. Die Carpet Collection wird nach Maß gefertigt und wird in Kürze exklusiv durch seine Firma „The Flat“ sowie über 8 bis 12 Möbelhändler vertrieben.
Olf Kitzig ist immer super stylish gekleidet. „Ich war schon immer sehr modebewusst. Als Kind musste ich leider jahrelang ertragen, die Kleidung meiner Cousine anzuziehen. Das Schlimmste war eine aubergindefarbene Thermohose mit einem Jeansflicken tragen zu müssen. Es war schrecklich für mich, dass ich nicht selbst entscheiden durfte, was ich anziehe. Mit 13 oder 14 Jahren habe ich begonnen, nur noch schwarze Hosen und weiße Hemden zu tragen. Das war damals für mein Alter ungewöhnlich. Von meinem ersten Gehalt in der Ausbildung habe ich mir ein grünes Samtsakko gekauft. Und von dem Moment an, habe ich nur noch das getragen, was ich möchte.“
Meistens find ich nichts, wie ich es mir vorgestellt. Deshalb lasse ich mir Hosen, Anzüge, Hemden und Mäntel nach meinen Vorstellungen machen. Ich habe fünf verschiedene Maßschneider und Ateliers, wo ich meine privaten Sachen anfertigen lasse. Jeder ist auf andere Dinge spezialisiert. Der eine ist klassischer. Der andere ist offen für ganz ausgeflippte Stücke. Ich gebe das Design vor und zeichne es auch.
Zu unserem Interview trägt Olaf eine elefenbeinfarbenen Flanellanzug.
„Ich wollte etwas helles für den Winter. Den Schal habe ich zufällig entdeckt. Normalerweise wäre ich blond… Zu meinem Hauttyp würden ganz helle Töne nicht passen. Deshalb kombiniere ich dazu den brauen Schal. Ich brauche den Kontrast. Mein Naturell ist Zweifarbigkeit. Grau, Blau, Schwarz und helle Töne kombiniert. Ab und zu kaufe ich auch mal ein Designer Sakko. Jetzt kürzlich habe ich sogar mal ein cooles Hemd von Sandro entdeckt und gekauft. Blau mit einem leichten Print. Für den Sommer mit Jeans. Ich bin schon markenbeeinflusst, aber wenn das Teil eine Handschrift hat, cool ist und mir gefällt, kaufe ich es. Ich habe meine Sachen alle sehr, sehr lange. Ich habe noch alle meine Anzüge. Zum Teil trägt sie jetzt mein Sohn umgearbeitet. Diese Woche hatte ich einen Prada Schuh an, den ich das letzte Mal vor 12 Jahren getragen habe. Ich werfe nichts weg. Die Frage ist: Ist das Mode oder gehört es zu mir? Wenn ich einen Anzug lange hatte, gehört er zu mir! Damit verbinde ich Geschichten. Ich kann zu jedem Einstecktuch erzählen, wo ich es gekauft habe. Meine Kleidung ist der Ausdruck meiner Individualität.“
„Es gibt Tage da habe ich definitiv nicht das Selbstbewusst sein für einen elfenbeinfarbenen Zweireiher. Es ist eine Frage, wie man sich fühlt. Manchmal lege ich den Abend vorher etwas heraus und denke morgen früh: „Das wird WOW!“ Und dann stehe ich am nächten Morgen auf und denke, „nee das geht jetzt gar nicht!“ Ich suche die Sachen in einer anderen Stimmung aus, als in der ich aufwache. Wenn ich meine Yamamoto Plisseehose, quasi ohne Schnitt, während meiner Entwürfe trage, bin ich auch in einem anderen Mindset.“
Ganz nebenbei ist Olaf auch noch Modedesigner. „Taschen, Manschettenknöpfe, Hüte wären alles Dinge, die ich gekauft hätte, wenn es sie gegeben hätte. Hüte sind gerade überhaupt nicht en vogue. Ich trage aber keine Kappen, sondern im Sommer gerne Hüte. Deshalb habe ich mir Hüte machen lassen. Wenn ich Manschettenknöpfe habe fertigen lassen, haben sie Menschen wiederum an mir gesehen und wollten sie auch kaufen. Wir haben große Materialboards bei Kitizg Design, die sind 50 x 70 cm und es gab keine Taschen für den Transport zum Kunden dafür. Also habe ich Taschen machen lassen. Aus dieser großen „Transporttasche“, habe ich dann kleine Taschen machen lassen und jetzt gibt es bald die Taschen in verschiedenen Farben. Anfang des kommenden Sommers wird der Internetshop dazu scharfgeschaltet. Es geht mir gar nicht darum, dass ich jetzt 500 Tasche verkaufe. Was ich liebe, kann man auch kaufen!“
„Zu diesem Anzug habe ich eine enge und eine weite Hose machen lassen. Als Ausnahme trage ich heute Ludwig Reiter Schuhe dazu. Das Halstuch ist von Burberry. Das hatte ich schon vor dem Anzug. Ich liebe Krawatten oder Hemden einen Knopf zu weit auf. Wie man es eigentlich nicht trägt… Ich trage 10 Tage im Monat eine Krawatte. Manchmal sogar zum Kaffeetrinken samstagnachmittags. Krawatten sind etwas spannendes und aussagekräftiges. In uni. kariert. Vintage. Ich finde mittlerweile weiße Sneakers, olle Jeans, weißes Hemd, blaues Sakko und eine tolle Krawatte wieder super! Ich trage aber auch gerne Krawattenschals.“
„Schwächen habe ich unglaublich viele…Pedantisch und pingelig. Den Anspruch, den ich habe, ist auch für mich persönlich ein bisschen hoch. Das kann manchmal anstrengend sein. Dem versuche ich entgegenzuwirken. Ich versuche die Perspektive zu wechseln. Persepektivwechsel ist überhaupt das Wort worüber ich in den letzten Jahren am meisten nachgedacht habe. Ich versuche alles von der andren Seite anzuschauen. Meine Mitarbeiter würden sagen: „Der sieht jeden Fehler auf 10 m Entfernung.“ Meine Cholerik ist verwachsen. Das ist von alleine gegangen durch mehr Ruhe. Heute bin ich gelassener und entspannter. Ich bin vielleicht nicht immer so verständnisvoll. Sonst bin ich perfekt!“
Worüber freut sich ein Mensch, der alles hat: „Ich freue mich sehr, wenn sich jemand Gedanken gemacht hat. Etwas persönliches, authentisches.“ Vielleicht inspiriert Dich dieses Interview auch, selbst noch kreativer zu werden. Bei Interesse kannst Du Dir noch weitere Projekte von Kitzig Design anschauen. Hier der Link zur Webseite.
Einen kreativen Sonntag wünsche ich Dir!
Lieblingsstil – Petra Dieners
25.02.2024
Ort Düsseldorf, Germany
Verlag Lieblingsstil GmbH
Link zum Beitrag: Olaf Kitzig – vielleicht der kreativste Kopf, den ich kenne
Flagship-Store in Florenz
Willkommen in unserem Salon!
In ihrem neuen Flagship-Store im Herzen von Florenz setzt die italienische Schmuckmarke Grimaldo Firenze auf eine funky Wohlfühlatmosphäre mit Charme und Charakter.
Es sind die verschiedenen Facetten des Unternehmens, die sich im neuen „Salotto Fiorentino“ von Grimaldo Firenze in der Via Maggio widerspiegeln: die Tradition des Handwerks, die wirtschaftliche und kulturelle Verantwortung sowie der schillernde Schöpfergeist der Inhaberfamilie Casini. Der extravagant eingerichtete Flagship-Store der Schmuckmarke ist nicht nur echt funky, sondern wirktwie ein buntes Kraftfeld an Emotionen. Jedes Einrichtungsstück und jede Farbe hateine Bedeutung.
So entsteht eine einzigartige Salon-Atmosphäre, die die hochkarätigen Grimaldo-Designs zugänglich und nahbar macht und ihnen den perfekten Rahmen verleiht. Beim Ladenkonzept wurde nichts dem Zufall überlassen: Von der antiken Werkbank, an der schon Tausende von Stunden gearbeitet wurde, über die Wände in der klassischen florentinischen Farbe „carta da zucchero, die gleichzeitig auch die Signature-Farbe von Grimaldo Firenze ist, bis hin zu den traditionellen Terrakottaböden und einzigartigen Vitrinen haben sich hier die Visionen von Elisa Casini in perfekter Form erfüllt. Der „Salotto Fiorentino“ von Grimaldo Firenze ist mehr als nur ein Schmuckgeschäft. Er ist ein Ort, der Menschen in lockerer Atmosphäre zusammenbringt, die Schönheit und Kunstfertigkeit des Schmucks erhebt und durch seine einzigartige Salon-Atmosphäre vielfach inspiriert.
Die Goldschmiedezeitung
Ausgabe 04|2024
Ort Hamburg, Deutschland
Verlag https://gz-online.de/
Mehr zum Projekt Grimaldo Firenze — Firenze, IT
arcguide – Office Lippstadt
Sorry, this entry is only available in DE. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.
Ambiente Direct – Interview Olaf Kitzig
Im Interview: Olaf Kitzig über Interior Design & Lichtkonzepte
Interior Design par excellence
Häusern und Appartements eine Seele einhauchen – Olaf Kitzig ist international tätiger Interior Designer und hat zusammen mit seinem Team eine Mission: Räume erlebbar und spürbar machen. In seinen Projekten schafft er es, eine Balance zwischen Authentizität, Nachhaltigkeit und Sinnlichkeit herzustellen. Olaf Kitzig hat sich Zeit für uns genommen und gewährt uns einen Einblick in „The Flat“. Sein Haus in Düsseldorf, mit direktem Blick auf den Rhein. Wieso er sich in dieses Anwesen „schockverliebte“ und wie er dort ein einzigartiges Lichtkonzept kreierte, erklärt er uns im Interview.
Lieber Herr Kitzig, Ihr Haus am Rhein, das Sie „The Flat“ nennen, haben Sie komplett renovieren lassen und selbst eingerichtet. Nehmen Sie uns gedanklich mit zurück, als Sie das Haus das erste Mal gesehen haben. Sie haben sich direkt verliebt. Welches Potenzial haben Sie in dem Gebäude gesehen?
Es war zuerst gar nicht so einfach etwas zu finden, was meinen Vorstellungen entsprach. Ein Makler zeigte mir dann dieses Haus, der ehemalige Sitz des britischen Generalkonsuls. Es wurde 1926 von dem Düsseldorfer Kirchen-Architekt Kleesattel gebaut. An diesem Haus kann man wunderbar erkennen, dass der Architekt ein Anwesen mit viel Liebe erschaffen hat. Die Fenster sind in Richtung Süden ausgerichtet, die Räume sind komplett lichtdurchflutet und man hat von nahezu überall einen Blick auf den Rhein. Das Haus war zwar in einem desolaten Zustand – kein Estrich, kein Putz an den Wänden – es ist jedoch denkmalgeschützt. Mit über 1000 Quadratmetern war das Haus eigentlich zu groß. Aber dann habe ich eine Triple-Lösung geschaffen: Einen Office-Bereich für Kitzig Design Studios mit Kitzig Identities und Kitzig Interiors; einen Showroom, in dem wir zum Beispiel selbst designte Teppiche ausstellen, und außerdem eine Wohnung für mich. Ich bin der Meinung, dass man sich auch in Immobilien verlieben kann. Genau das ist mir hier passiert.
Blicken wir auf Ihre Arbeit: Was ist Ihrer Ansicht nach das Besondere von Kitzig Design Studios?
Wir machen interdisziplinäres Interior Design. Ich denke, ein besonderer Aspekt an uns ist, dass wir große Freude daran haben, Gegensätze zu schaffen. Straight floral oder auch alt und neu. Ich finde, ein Spannungsbogen wird erreicht, wenn nicht alles glatt ist. Die Kombination aus dem Gegensätzlichen macht ein Projekte richtig interessant.
Sie finden es faszinierend, wenn „Alt und Neu“ zusammentrifft. Inwiefern spiegelt sich diese Faszination in „The Flat“ wieder?
Ein Großteil der alten mit Stuck verzierten Decken ist auch denkmalgeschützt. In einem der Konferenz-Zimmer habe ich die Wand unter der Stuckdecke mit einer Tapete verziert, die aus recycelten PET-Flaschen hergestellt wurde. Außerdem habe ich Bilder einer jungen Künstlerin darauf platziert – von Tatjana Doll. Im ganzen Haus habe ich stellenweise Kunstwerke, die an Street-Art erinnern. So schaffe ich insgesamt einen wunderbaren Kontrast zwischen alt und neu.
Das gesamte Haus besticht durch ein einzigartiges Lichtkonzept, das Sie entworfen haben. Die Leuchten sind ausschließlich von Artemide. Können Sie uns beispielhaft erklären, wie Sie vorgegangen sind?
Zu 95 Prozent habe ich Leuchten von Artemide eingesetzt, das ist richtig. Ich arbeite schon seit Jahren mit der Marke zusammen und bin immer sehr zufrieden. Ich mag die Kombination aus technischem und gestalterischem Licht. Im Eingangsbereich hängt zum Beispiel die Leuchte Chlorophilia. Sie ist sehr floral, hat aber auch den klassisch-architektonischen Stil, den Artemide auszeichnet. Was das Lichtkonzept betrifft, habe ich mir vorher Gedanken gemacht, welche Art von Lichtquellen ich wo haben will. Außerdem habe ich ein Bus-System entwickelt: Alle Leuchten sind unterschiedlich dimmbar, unterschiedlich untereinander austauschbar und alle Kreise sind verschieden schaltbar. Ich habe vier Lichtschalter in einem Raum – für jeden Kreis einen. Ein Kreis ist zum Beispiel mit den Deckenleuchten verbunden, ein Kreis mit den Stehleuchten und so weiter. Ich habe dafür gesorgt, dass wir ein tolles, durchgängiges Licht haben und es an die Situationen anpassbar ist. Das geht zum Beispiel auch durch die Lichtfarbe, die Ausstrahlwinkel und eben die Lichtkreisanzahl. Dass sich dieses Lichtkonzept bewährt hat, hat sich in den letzten zwei Jahren, in denen wir nun hier sind, absolut bewiesen – besonders natürlich in den dunkleren Wintermonaten.
Sie wohnen in dem Haus und auch Ihr Studio befindet sich dort – in verschiedenen Stockwerken. Wie schaffen Sie es, Arbeit und Privat voneinander zu trennen, wenn nur wenige Stufen dazwischen liegen?
Ich bin nun seit dem Jahr 1998 selbstständig und habe mir immer geschworen: Ich möchte nie in dem Zuhause arbeiten, in dem ich wohne und auch umgekehrt. Hier im Haus habe ich also zwei Eingänge geschaffen. Einen zu Kitzig Design Studios und einen zu meiner Wohnung. Wenn ich von der Wohnung ins Büro will, muss ich einmal aus dem Haus herausgehen und zu einem anderen Eingang wieder hinein. Die richtige Wegeführung hatte mir zu Beginn Kopfschmerzen bereitet: Wie gehe ich durch das Haus, wie erschließe ich senkrecht und waagerecht? Am Ende hat das aber perfekt funktioniert.
Ich ziehe klare Grenzen: An dem Tisch, an dem ich frühstücke, arbeite ich also nie.
Was würden Sie unseren Kund:innen raten, wenn es darum geht, die richtigen Leuchten für einen Wohn- und Essbereich zu finden?
Fakt ist: Jeder, der zuhause einen Deckenauslass und ein paar Steckdosen hat, kann auch selbst ein Lichtkonzept entwickeln. Sehen wir uns beispielsweise einen Esstisch an. Es macht viel aus, wenn man hier nicht nur eine Deckenleuchte hat, die von oben nach unten strahlt. Auf der Fensterbank könnte man eine Leuchte platzieren, die abends das dunkle Fenster erhellt. Und neben einem Sessel oder am Eingangsbereich sorgt eine Stehleuchte für tolles Licht. Man kann auch jede Stehleuchte nachträglich mit einem Dimmer ausrüsten.
Fragen Sie sich außerdem zu Beginn: Wo brauche ich welches Licht? Welches Licht brauche ich, wenn ich gemütlich Kaffee trinken möchte, welches Licht, wenn ich einmal durch die Küche putzen möchte?
Man kann immer wegschalten, dazuschalten, dimmen. So bekomme ich ein schönes Ambiente. Man muss einfach die Liebe zum Detail investieren, es geht nicht zwingend darum, unglaublich viel Geld auszugeben.
Grundsätzlich gilt: Eine schlechte Beleuchtung kann das schönste Interior kaputtmachen. Eine gute Beleuchtung dagegen entfaltet immer ihr Potenzial und wirkt sich positiv auf die Umgebung aus.
Lieber Herr Kitzig, vielen Dank für dieses spannende Interview und Ihre Zeit!
AmbienteDirect
Ausgabe Dezember 2023
Ort München
Verlag https://www.ambientedirect.com/
Mehr zum Projekt: The Flat — Düsseldorf, DE
The Flat — Showroom
arcguide – yaya world of bowls
yaya – world of bowls
Er gehört zu den renommiertesten Design-Preisen weltweit: Mit dem German Design Award 2024 in der Kategorie „Excellent Architecture – Retail Architecture“ wurde jüngst das innovative Design des Gastro-Konzepts „yaya – world of bowls“ von Kitzig Design Studios ausgezeichnet.
„Die Bowl als multi-kulturelles Gericht war der Leitgedanke für die Gestaltung. Wir haben einen besonderen Ort geschaffen, mit einem farbenfrohen, ein wenig exotischen und doch reduzierten Stilmix, der die Gäste in eine ganz eigene Welt eintauchen lässt“, sagt Interior Designer Olaf Kitzig.
Warmes, natürliches und fröhliches Interior Design „yaya – world of bowls“ ist ein junges Gastro-Konzept, das frische, gesunde, individualisierbare und in wenigen Minuten durch Roboter zubereitete Bowlgerichte anbietet. Warme, natürliche Rottöne und dunkle Holzoberflächen stehen im Kontrast zur kühlen Robotertechnik. Zehn aufgereihte yaya-Bots, drapiert um einen abstrahierten Baum in der Raummitte, bereiten auf die Minute genau die zuvor per App ausgewählten Bowls zu. Um einen ganzheitlichen, signifikanten Markenauftritt zu schaffen, hat Kitzig Identities, das Studio für Branding und Kommunikationsdesign unter dem Dach von Kitzig Design Studios, ergänzend das Corporate Design von yaya gestaltet – einschließlich Illustrationen, Printmedien, Online-Anwendungen und Packaging.
„Das für das Bowl-Restaurant yaya entwickelte Design interpretiert die Themen Natürlichkeit und Gesundheit in einem modern und angenehm warm wirkenden Interior, das durch große, bunte Wandillustrationen zusätzlich aufgelockert wird. Ein Blickfang ist der stilisiert dargestellte, ikonische Baum. Dass man hier leicht vergisst, dass es sich um ein vollautomatisiertes Restaurant handelt, zeichnet das Design aus“, so das Urteil der Jury.
German Design Award für wegweisende Projekte
Der German Design Award wird seit 2012 vom Rat für Formgebung verliehen, einer deutschen Institution, die sich der Förderung von Design und Markenentwicklung widmet. Er setzt Maßstäbe für innovative Designentwicklungen und Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Markt. Über die Award-Vergabe in den drei Themenfeldern „Excellent Architecture“, „Excellent Communications Design“ und „Excellent Product Design“ mit den Auszeichnungen „Gold“, „Winner“ und „Special Mention“ entscheidet eine unabhängige internationale Fachjury aus renommierten Designexpert*innen aus Wirtschaft, Lehre und Wissenschaft sowie der Gestaltungsindustrie. „Wer sich hier gegen die hochkarätige Konkurrenz durchsetzt, hat erfolgreich bewiesen, zu den Besten zu gehören“, heißt es seitens des Branchenverbandes. Die feierliche Preisverleihung der German Design Awards 2024 findet am 26. Januar 2024 im Rahmen der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt statt.
arcguide+Infothek für Architekten, Planer und Designer
Ausgabe Dezember 2023
Ort: Leinfelden, Germany
Verlag https://www.arcguide.de/
Mehr zum Projekt: yaya — world of bowls
Deco Home – Heimsauna
Sorry, this entry is only available in DE. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.
Deal Magazin – Kitzig Offices
Revitalisierung historischer Gebäude als kreative Arbeitsstätte
„Ausgefeilte, historische Architektur verpflichtet, ihr gebührt Respekt“, sagt Olaf Kitzig. „Historische Gebäude nicht nur zu erhalten und zu sanieren, sondern zu revitalisieren und für den privaten wie gewerblichen Sektor umzunutzen, das ist eines unserer wichtigsten Zukunftsthemen und einer unserer Leistungsschwerpunkte.“ Die Ästhetik der Vergangenheit mit der Funktionalität und Technologie der Gegenwart zu verschmelzen, diesen konzeptionellen Leitgedanken lebt der Interior Designer in seinem eigenen Unternehmen vor. Alle drei Offices von Kitzig Design Studios – in Lippstadt, Bochum und Düsseldorf – befinden sich in historischen Gebäuden, die respektvoll restauriert und modernisiert wurden.
Office Lippstadt
Die 2017 sanierte Villa aus dem Jahre 1880 ist das zweite Kitzig-Büro am Gründungsstandort Lippstadt. Bei der Modernisierung der Jugendstilvilla wurde der Charme der historischen Räumlichkeiten mit einer minimalistischen Interior-Gestaltung, einem Farbspektrum aus dezenten Pastelltönen und modernster Medientechnik in die Gegenwart geholt. Ein besonderer Fokus wurde dabei auf die Materialien gelegt: Natursteine, Textiltapeten und Echthölzer erzielen eine authentische Raumwirkung, akzentuiert mit ausgewählten Kunstwerken internationaler Street Art Künstler wie Amir H. Fallah und Niels Shoe Meulman.
Alles, was erhaltenswert und -fähig war, wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz aufwändig restauriert und saniert. Dabei kamen einige bauliche Überraschungen zum Vorschein: Zugemauerte Fenster wurden im Originalzustand hinter altem Gemäuer im Dachgeschoss vorgefunden, zwei Dachterrassen konnten freigelegt werden und dienen heute den Mitarbeitern als Aufenthaltsbereich. So ist eine Arbeitsstätte entstanden, in der Synergie-Effekte rund um die kreative Arbeit der interdisziplinären Teams aus Architektur und Interior Design, Kommunikationsdesign und Produktmanagement effektiv genutzt werden können.
Office Bochum
Das 1916 erbaute Wohnhaus des Bochumer Büros von Kitzig Design Studios wurde 2019 umgebaut. Mit seiner schwarzen Fassade ist es bereits von außen ein auffälliger Blickfang. Innen setzen knallige Details und farbige Elemente die lichtdurchfluteten Räume in Szene. Die Büros sind offen geschnitten und teilweise durch raumhohe Regale optisch getrennt. Das Fenster von der Küche in die angrenzenden Büroräume hebt die Grenzen auf und bewirkt so ein offenes, lockeres Ambiente. Hohe Decken, helle Möbel und reduzierte Farben schaffen Raum für Ideen und Kreativität.
Office Düsseldorf
Die dreigeschossige Stadtvilla aus den 1920er Jahren, direkt am Rhein gelegen, ist ein Spätwerk des rheinischen Kirchenbauers Josef Kleesattel. Mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail wurde das denkmalgeschützte Gebäude innerhalb von zwei Jahren restauriert, das ursprünglich für den Direktor des benachbarten Golzheimer Krankenhauses geplant wurde und später dem britischen Generalkonsul als Residenz diente. Bei der Restaurierung wurde bewusst darauf geachtet, Bestehendes zu bewahren und zugleich ins heutige Zeitalter zu transformieren. Denkmalgeschützte Elemente wie das mit Holzschnitzereien versehene Treppenhaus, historische Stuckdecken, Eichenparkett mit Fischgrätmuster sowie Kastenfenster und -türen harmonieren heute mit neuen Designelementen und umfänglicher technischer Ausstattung. Die Grundfarben Schwarz und Weiß ziehen sich als roter Faden vom Erd- bis ins Dachgeschoss.
Im ersten Obergeschoss brechen kräftige Farbakzente als Wandfarben, Teppiche und Möbel die starken Schwarz-Weiß-Kontraste. Der Besprechungsraum mit Küche besticht durch seinen markant gefliesten Boden, ein ehemaliges Künstleratelier ist heute lichtdurchfluteter Arbeitsplatz, im Dachgeschoss bietet der große offene Raum Arbeitsplätze für Besprechungen und Teamarbeit, aber auch konzentrierte Einzelarbeit. Seit der Fertigstellung im April 2023 zeigt sich „The Flat“ – wie der passionierte Kunstsammler Olaf Kitzig die Villa genannt hat – nicht nur als repräsentativer Büroraum, sondern auch als Wohnraum, Showroom und Treffpunkt für Salongespräche, Austausch und Diskussionen.
Deal Magazin
Beitrag vom 06.11.2023
Ort München
Verlag Happy Read Publishing Ltd.
Mehr zu den Projekten
Büro Lippstadt
Büro Bochum
Büro Düsseldorf
architekturblatt – Revitalisierung historischer Gebäude
Revitalisierung historischer Gebäude:
Drei Standorte – drei sanierte Altbauten als kreative Arbeitsstätten
„Ausgefeilte, historische Architektur verpflichtet, ihr gebührt Respekt“, sagt Olaf Kitzig. „Historische Gebäude nicht nur zu erhalten und zu sanieren, sondern zu revitalisieren und für den privaten wie gewerblichen Sektor umzunutzen, das ist eines unserer wichtigsten Zukunftsthemen und einer unserer Leistungsschwerpunkte.“ Die Ästhetik der Vergangenheit mit der Funktionalität und Technologie der Gegenwart zu verschmelzen, diesen konzeptionellen Leitgedanken lebt der Interior Designer in seinem eigenen Unternehmen vor. Alle drei Offices von Kitzig Design Studios – in Lippstadt, Bochum und Düsseldorf – befinden sich in historischen Gebäuden, die respektvoll restauriert und modernisiert wurden.
Office Lippstadt
Die 2017 sanierte Villa aus dem Jahre 1880 ist das zweite Kitzig-Büro am Gründungsstandort Lippstadt. Bei der Modernisierung der Jugendstilvilla wurde der Charme der historischen Räumlichkeiten mit einer minimalistischen Interior-Gestaltung, einem Farbspektrum aus dezenten Pastelltönen und modernster Medientechnik in die Gegenwart geholt. Ein besonderer Fokus wurde dabei auf die Materialien gelegt: Natursteine, Textiltapeten und Echthölzer erzielen eine authentische Raumwirkung, akzentuiert mit ausgewählten Kunstwerken internationaler Street Art Künstler wie Amir H. Fallah und Niels Shoe Meulman.
Alles, was erhaltenswert und -fähig war, wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz aufwändig restauriert und saniert. Dabei kamen einige bauliche Überraschungen zum Vorschein: Zugemauerte Fenster wurden im Originalzustand hinter altem Gemäuer im Dachgeschoss vorgefunden, zwei Dachterrassen konnten freigelegt werden und dienen heute den Mitarbeitern als Aufenthaltsbereich. So ist eine Arbeitsstätte entstanden, in der Synergie-Effekte rund um die kreative Arbeit der interdisziplinären Teams aus Architektur und Interior Design, Kommunikationsdesign und Produktmanagement effektiv genutzt werden können.
Office Bochum
Das 1916 erbaute Wohnhaus des Bochumer Büros von Kitzig Design Studios wurde 2019 umgebaut. Mit seiner schwarzen Fassade ist es bereits von außen ein auffälliger Blickfang. Innen setzen knallige Details und farbige Elemente die lichtdurchfluteten Räume in Szene. Die Büros sind offen geschnitten und teilweise durch raumhohe Regale optisch getrennt. Das Fenster von der Küche in die angrenzenden Büroräume hebt die Grenzen auf und bewirkt so ein offenes, lockeres Ambiente. Hohe Decken, helle Möbel und reduzierte Farben schaffen Raum für Ideen und Kreativität.
Office Düsseldorf
Die dreigeschossige Stadtvilla aus den 1920er Jahren, direkt am Rhein gelegen, ist ein Spätwerk des rheinischen Kirchenbauers Josef Kleesattel. Mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail wurde das denkmalgeschützte Gebäude innerhalb von zwei Jahren restauriert, das ursprünglich für den Direktor des benachbarten Golzheimer Krankenhauses geplant wurde und später dem britischen Generalkonsul als Residenz diente. Bei der Restaurierung wurde bewusst darauf geachtet, Bestehendes zu bewahren und zugleich ins heutige Zeitalter zu transformieren. Denkmalgeschützte Elemente wie das mit Holzschnitzereien versehene Treppenhaus, historische Stuckdecken, Eichenparkett mit Fischgrätmuster sowie Kastenfenster und -türen harmonieren heute mit neuen Designelementen und umfänglicher technischer Ausstattung. Die Grundfarben Schwarz und Weiß ziehen sich als roter Faden vom Erd- bis ins Dachgeschoss. Im ersten Obergeschoss brechen kräftige Farbakzente als Wandfarben, Teppiche und Möbel die starken Schwarz-Weiß-Kontraste. Der Besprechungsraum mit Küche besticht durch seinen markant gefliesten Boden, ein ehemaliges Künstleratelier ist heute lichtdurchfluteter Arbeitsplatz, im Dachgeschoss bietet der große offene Raum Arbeitsplätze für Besprechungen und Teamarbeit, aber auch konzentrierte Einzelarbeit. Seit der Fertigstellung im April 2023 zeigt sich „The Flat“ – wie der
architekturblatt
Beitrag vom 1.11.2023
Ort Wees
Herausgeber: Friederike to Baben – von Trotha | https://www.architekturblatt.de/
Mehr zu den Projekten
Büro Lippstadt
Büro Bochum
Büro Düsseldorf
Lokalzeit aus Düsseldorf
Lokalzeit aus Düsseldorf
Themen: Vorwürfe nach illegalem Rave im Naturschutzgebiet | Vorbereitungen für Parlamentsnacht im Landtag | Kurzfassung „Hard Life“ | Prachtbau im Rhein: Geschichte einer Villa | Zukunftsbilder 2045: Haan reist in die Welt von morgen | Hauptsache draußen! Herbstferien-Programm | Creamcheese-Raum im zukünftigen Sammlungsrundgang im Kunstpalast | Wetter
Der Beitrag beginnt ab der Minute 13:20.
ARD Mediathek – Lokalzeit aus Düsseldorf
Beitrag vom 28.09.2023
Ort WDR Düsseldorf
Zum Beitrag: https://www.ardmediathek.de/
Mehr zu dem Projekt
The Flat — Düsseldorf
The Flat – Garden — Düsseldorf
Cube – Ferienhaus auf Ibiza
Ein Ort für Freunde und Familie
Aus einem Ferienhaus auf Ibiza wird ein weltoffenes Refugium.
Viel Platz für Gäste und konzipiert für ein Leben im Freien: Aus einem 1980er Bau, der sich in male- rischer Hanglage auf der Ferieninsel Ibiza befindet, schuf die Architektin Viki Kitzig ein weltoffenes Refugium, einen Treffpunkt, an dem Freunde und Familie gerne zusammenkommen. Mit Blick auf die Insel-Metropole liegt das Haus in einer angestamm- ten Wohnsiedlung, wo es sich im Stil typisch ibizen- kischer Gelassenheit und Schlichtheit präsentiert.
Durch die Hanglage bedingt umfasst das Gebäude vier Ebenen, auf die sich die einzelnen Räume verteilen. Herzstück ist die offene Küche, an die sich sowohl das Ess- als auch das Wohnzimmer sowie eine Veranda nahtlos anschließen. Dank des großen Tisches und der gepolsterten Sitzmöbel bietet die Terrasse zusätzliches Wohnzimmerflair unter freiem Himmel, wobei das Lamellendach für ausreichenden Schutz vor der balearischen Sonne sorgt. Ein Infinitypool, Sonnenliegen, ein offener Feuerplatz sowie die Außenküche machen das Draußen perfekt und bieten weitere Möglichkeiten für ein Leben im Freien. „Das gesamte Objekt ist sehr nach außen gerichtet“, sagt Viki Kitzig, Geschäftsführerin von Kitzig Interior Design. Gelungen ist dies vor allem durch sehr große Panoramafenster, die auf allen vier Ebenen nicht nur für jede Menge lichtdurchflutete und optisch vergrößerte Räume sorgen, sondern auch den Blick nach draußen lenken und so das Lebensgefühl von Ibiza ein Stück weit einfangen. Auf einer weiteren Ebene befindet sich das Masterschlafzimmer, an das sich das Bad direkt anschließt. Außerdem sind zwei weitere Schlafzimmer vorhanden sowie ein komplettes Appartement, das speziell für die Unterbringung von Gästen gedacht und entsprechend gestaltet wurde. Was sich wie ein Leitfaden durch das gesamte Haus zieht, ist die einladende Atmosphäre, die großzügigen Luxus ausstrahlt. Dazu tragen unter anderem auch die hochwertigen, großformatigen Feinsteinplatten bei, die sowohl innen im gesamten Haus als auch außen verlegt wurden. Für Luxus-Feeling sorgen zudem zahlreiche Möbel aus Nussbaum – ebenso wie die Installation eines flächenbündigen Lichtsystems, das abends eine warme, akzentuierte Beleuchtung der Räume erzielt. Den warmen Umgebungsfarben entsprechend kam für alle Innen- und Außenwänden Taupe in zwei Abstufungen zum Einsatz. Eine unaufgeregte Farbe, die als matte Lackierung sogar bei einzelnen Möbeln genutzt wurde. Auf diese Weise ist es gelungen, eine ruhige und geborgene Atmosphäre im kosmolitischen Stil zu erschaffen, die sich einerseits zurücknimmt und andererseits sehr ausdrucksstark ist. Oder um es mit Viki Kitzigs Worten zu sagen: Das Projekt zeigt eine gelungene Transformation eines 80er-Jahre-Gebäudes in die Neuzeit.
Cube Select
Ausgabe 04|2023
Ort Düsseldorf
Verlag b1 communication GmbH
Mehr zum Projekt: Ferienhaus — Ibiza, ES































