Prestige Magazin
Urban Gardening in Wien, historischer Charme in Schottland, Alpenluxus in Kitzbühel: Aktuelle Projekte von Kitzig Design Studios
„Zeit“, antwortet Olaf Kitzig auf die Frage nach der Erkenntnis aus den vergangenen drei Jahren, „mache ich mir heute stärker denn je als Chance bewusst.“ Mit seinem 50- köpfigen Team aus Architekten und Designern hat er in den letzten 25 Jahren mehr als 1.050 Projekte weltweit realisiert: Economy-, Lifestyle- und Luxus-Hotels, Bars und Sterne-Restaurants, Shops, Offices, private Domizile. „Corona hat uns gebremst, nicht gestoppt – wir haben die Zeit genutzt.“ Nachhaltigkeit werde zukünftig eine noch größere Rolle für Kitzig Design Studios spielen.
Greet Wien City Nord
Angelehnt an die Wiener Schrebergartenkultur im 21. Gemeindebezirk Floridsdorf, wo sich dasAnfang März eröffnete Greet Wien City Nord befindet, setzt das Interior Konzept auf Urban Gardening, Re- und Upcycling: Schubkarren wurden hier zu Loungesesseln, Spaten, Rechen, Gartenscheren und Gießkannen zu Dekoelementen. Grün-, Blau- und Erdfarben dominieren und harmonieren mit natürlichen Materialien. Greet ist eine Accor-Marke und richtet sich an eine junge, kommunikative, umweltbewusst-weltoffene Zielgruppe. Wien City Nord ist das erste Haus der Marke Greet in Österreich; Kitzig Design Studios zeichnet sich hier verantwortlich für das komplette Interior Design von 96 Zimmern, Restaurant und Bar, sowie sämtlichen öffentlichen Bereichen.
Projektleiterin Dipl. Des. Tanja Kröger: „Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Marke Greet – die zweite Chance spielt als Motiv für unsere Story eine tragende Rolle.“
Schloss Roxburghe
Nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts 2019, hat Kitzig Design Studios jetzt auch den zweiten Projektteil erfolgreich übergeben: Die Modernisierung und Erweiterung von Schloss Roxburghe umfasste zunächst sämtliche Bereiche des historischen Anwesens, darunter das Hauptgebäude mit Bar, Restaurant, Zimmen und Suiten sowie dem „Courtyard“-Trakt. Jetzt konnten auch die Maßnahmen in SPA, Restaurant Brasserie, den Zimmern im neuen Estate House sowie den Cottages abgeschlossen werden. Das Design von „The Schloss Roxburghe Hotel & Golf Course“ in der schottischen Grafschaft Roxburghshire orientiert sich an schottischer Kultur und Landschaft und inszeniert das imposante Landgut luxuriös-raffiniert; authentische Holzeinbauten, indirekte Beleuchtung, eindrucksvoller Deckenstuck, dazu edle Bezugsstoffe und hochwertige Oberflächen garantieren Schloss Roxburghe einen herrschaftlichen, dabei elegant-einladenden Auftritt. Die aktuelle Erweiterung umfasst 58 Zimmer und Suite, Flure, Empfangsbereich/neuer Eingang, Restaurant Brasserie Charlie‘s, Ballroom/Event Location, Spa Indoor und Outdoor mit Treatment Rooms und Gym.
Projektleiterin Dipl. Ing Innenarch. Petra Dohn: „Schloss Roxburghe zählt zu den besonderen Projekten – ein historisches Gebäude nachhaltig zu transformieren, ist eine weitreichende Entscheidung und erfordert viel Fingerspitzengefühl.“
Grand Tirolia
Das Grand Tirolia in Kitzbühel gehört zur Hommage Luxury Collection. Für den schrittweisen Um- und Ausbau zum mondän-entspannten Alpen-Refugium ist gemütlich-komfortabler Luxus das zentrale Motto. Bei der Renovierung der Zimmer wurde auf eine nachhaltige Bewahrung des Bestands geachtet, so etwa wurden vorhandene Holzdecken und -vertäfelungen mit neuen Oberflächen wie rauem Naturstein oder weichen Textiltapeten und schimmernden Glasflächen kombiniert. Holz bleibt dominant, kommt jedoch deutlich vielfältiger zum Einsatz – ebenso wie typische Muster und Formen der Alpenregion. Im ersten Abschnitt wurden neben den Zimmern auch Lobby, Rezeption, Restaurant sowie Fitness- und Yoga-Bereiche erneuert. Die aktuellen Maßnahmen umfassen bis 2024: Erweiterung des Speisesaals, Erneuerung des Veranstaltungssaals, Neugestaltung der Präsidentensuiten.
Projektleiterin Dipl. Ing. Arch. Donata Ridder: „Das Grand Tirolia präsentiert sich als Ganzes und inszeniert zugleich die Teilstücke – das bietet dem Gast verschiedene Ebenen des Erlebens und Wahrnehmens.“
Olaf Kitzig selbst ist ein leidenschaftlicher „Traveller“. Beruflich und auch privat ist er häufig unterwegs und übernachtet „voller Neugier und Spannung“ in neueröffneten ebenso wie in alteingesessenen Häusern.
Ob Gastronomie, Spa, Wellness, Healthcare, Retail, Office oder privates Wohnen – die Philosophie von Kitzig Design Studios ist Grundlage für mittlerweile mehr als 1.050 Projekte weltweit: Maßgeschneiderte, innovative Raumerlebnisse schaffen, die Ästhetik und Technik miteinander verbinden – klar, werthaltig, wirtschaftlich. 1998 von Olaf Kitzig gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute ein Team von rund 50 Innenarchitekten und Designern. Interior-, Architektur und Produktdesign werden verknüpft mit Brand Design und Kommunikation. Interdisziplinär und individuell schafft Kitzig Design Studios unverwechselbare Raumerlebnisse aus einer Hand.
Prestige Magazin
Beitrag vom 28.08.2023
Ort Pratteln, Schweiz CH
Verlag Editorial Media Group AG
Mehr zu den Projekten:
SPA — Schloss Roxburghe, Destination by Hyatt, Kelso, GB
greet Wien City Nord — Vienna, AU
SCHLOSS Roxburghe, Destination by Hyatt — Kelso, GB
Grand Tirolia — Kitzbühel, AT
AIT – Restaurant in Taipeh
Restaurant in Taipeh von Kitzig Design Studios
Ein außergewöhnlicher Standort für eine außergewöhnliche Küche – der deutsche Sternekoch Thomas Bühner begeistert mit seinen Kreationen neuerdings in einem Luxus-Einkaufszentrum in Taipeh. Sein Wunsch war es, den Speisen einen asiatischen Charakter zu verleihen und Feinschmeckern zu präsentieren. Der europäisch-asiatische Stilmix findet sich auch in der Innenarchitektur wieder, die Kitzig Design Studio dem Lokal verlieh. Das Team mit Standorten in Düsseldorf, Lippstadt, Bochum und München teilte das Restaurant in einen Barbereich mit Blick auf die Küche, eine gemütliche Wein-Lounge und einen eleganten Gastraum auf, dem sich ein privater Diningroom anschließt. Die entwurfsprägende Material- und Farbwahl von Olaf und Viki Kitzig fiel auf Naturstein und Holz in erdigen Tönen. Raue, naturbelassene Oberflächen treffen auf glatte und glänzende Veredelungen, harter Stein findet Verwendung im Tresen und kontrastiert die weichen Textilien der Kissenbezüge und Teppiche.
Entwurf: Kitzig Design Studios, Düsseldorf, www.kitzig.com
Bauherr: Thomas Bühner
Standort: TW-Taipeh
Fertigstellung: 2023
Fotos: Kitzig Design Studios
AIT – AIT-Dialog
Beitrag vom August 2023
Ort Leinfelden-Echterdingen, Germany
Verlag Alexander Koch GmbH
Link zum Beitrag https://ait-xia-dialog.de/ait-neuigkeiten/restaurant-in-taipeh-von-kitzig-design-studios/
Mehr zum Projekt: La Vie by Thomas Bühner — Taipei, TW
hotelbau – Interview Olaf Kitzig
OLAF KITZIG,
KITZIG DESIGN STUDIOS
„Jedes Konzept braucht eine Story“
Die Kitzig Design Studios setzen sowohl Interior- als auch Brand-Design-Projekte um. Die Kunden kommen aus der Hotellerie, aber auch aus Gastronomie, Spa, Healthcare, Retail und anderen Sparten. Founder und CEO Olaf Kitzig sprach mit hotelbau über aktuelle Gestaltungstrends in der Hospitality-Welt.
Welche wichtigen Interior-Design-Tendenzen sehen Sie derzeit in der Hotellerie?
Aus meiner Sicht werden die Konzepte gerade wieder etwas reduzierter. Was nicht heißt, dass das Interior Design nicht warm und behaglich bleibt. Neben der Reduktion liegt für mich derzeit das Mischen von hochwertigen und eher ein- fachen Materialien im Trend, um auch damit den Anbruch einer neuen Zeit zu signalisieren.
Storytelling ist derzeit angesagt und wirkt sich unter anderem auf das Design aus – wie sehen Sie das, braucht wirklich jedes Haus eine Geschichte?
Wir arbeiten schon immer mit architektonischen, gestalterischen Leitfäden. Diese kann man heute auch als Storytelling bezeichnen. Und ich denke, dass der Ansatz wichtiger denn je ist, um eine Abgrenzung und eine eigene DNA am Markt zu erzielen. Und ja, jedes Konzept braucht eine Idee, eine Story, die den Gast in eine andere Welt entführt.
Nähern sich beim Thema Gestaltung zunehmend das mittlere Preissegment und die Luxusklasse an, oder täuscht der Eindruck?
Ich sehe eine klare Abgrenzung zwischen Luxus und Midscale. Wir bezeichnen dieses als „the meaning of feeling good“. Die Bereiche unterscheiden sich nicht unbedingt visuell, jedoch in Bezug auf Materialqualitäten, Größe und Service. Luxus ist immer noch zeitlos und weniger aktuellen Trends unterworfen. Besonders Materialechtheit und Detailtiefe unter- scheiden die Segmente.
Gab es markante Veränderungen beim Hotel-Interior-Design in den vergangenen Jahren und haben Sie ein Beispielprojekt aus Ihrem Studio, an dem sich das aufzeigen lässt?
Nachhaltigkeit und Upcycling werden heute wesentlich größer geschrieben als vor einigen Jahren und wir sind mitten im Prozess des Umdenkens. Ressourcen- und umweltschonende Kriterien – vom Entwurf bis zum Ende des Lebenszyklus und der Entsorgung beziehungsweise Wiederverwertung – gewinnen an Bedeutung. Diese Themen sind ein absolutes Muss und für ein Umdenken wurde es höchste Zeit. Sie setzen der Gestaltung keine Grenzen. Wir bearbeiten viele Revitalisierungs- und Renovierungsprojekte. Aktuell zum Bei- spiel das Hommage Hotel Grand Tirolia in Kitzbühel. Hier haben wir auf den Bestand aufgebaut, nicht alles komplett erneuert. Das Ziel war es, Gutes zu erhalten und mit nachhaltigen Materialien und Techniken zu ergänzen. So haben wir einen völlig neuen Look erschaffen und trotz allem ressourcenschonend gearbeitet.
Ebenso sind Zertifizierungen wichtig geworden. Hier wird auch klar, dass nicht nur Materialien und ihre Herkunft, sondern auch der soziale Gedanke sowie das Angebot für Gäste und Mitarbeiter eine Rolle bei der Bewertung spielen.
Früher sorgten im Fünf-Sterne-Segment Gold, Marmorbäder und Kristalllüster für sichtbare Opulenz. Das scheint nicht mehr „state of the art“. Wird Luxus heute anders definiert und wenn ja, wie?
Luxus obliegt natürlich auch einem Wandel. Zurückhaltung, Ruhe und das Eingehen auf die individuellen Wünsche des Gastes ist purer Luxus. Seine Bedürfnisse stehen absolut im Fokus und natürlich auch die gestalterische Story, die das „Feeling Good“-Empfinden stark mit beeinflusst.
Die Kitzig Design Studios sind vielseitig aufgestellt. Werden Hotelinterieurs gestalterisch auch von Strömungen aus anderen Branchen inspiriert?
Absolut – wir lassen uns inspirieren von Kunst, Mode und Musik. Aber auch die Zusammenarbeit zum Beispiel mit dem Medizinsegment oder der Textilbranche im Retailbereich befruchtet unsere Designkonzepte für Food & Beverage. Branchenübergreifendes Arbeiten fördert und erweitert den Horizont und bringt neue Perspektiven.
Was sind aktuell die Herausforderungen für Sie als Planer und Gestalter?
Wir leben in einem globalen Markt. Das erfordert von uns, andere Welten und Konzepte mit im Fokus zu haben und ebenfalls durch die starke Präsenz der sozialen Medien nicht beliebig und „Mainstream“ zu werden.
Gefühlt hängt die Messlatte bei Interieurs mittlerweile sehr hoch, uniforme Konzepte sieht man kaum noch. Wird es da nicht zunehmend schwieriger, neue Hotelwelten zu gestalten, die sich von vorhandenen Projekten und Konzepten abheben?
Das ist eine Herausforderung, die es für uns immer schon immer gab, da wir in unseren Studios einen Fokus auf die Designentwicklung legen. Für mich persönlich ist es auch nach 25 Jahren immer noch spannend, für Hotellerie, Gastronomie und Retail individualisierte Projekte mit einer eigenen DNA zu konzeptionieren.
Immer individueller, immer origineller … auch die Gäste haben aufgrund ihrer vielfältigen Erfahrungen eine hohe Erwartungshaltung. Ist da irgendwann das „kreative Ende der Fahnenstange“ erreicht oder gibt es unendliche Möglichkeiten, optisch zu überraschen?
Wir haben uns nie die Frage gestellt, ob wir am Ende der Fahnenstange arbeiten. Wir spiegeln und reflektieren unsere Umwelt. Durch die stattfindenden starken Veränderungen entstehen neue Chancen und Möglichkeiten, Design immer wie- der anders zu interpretieren und Innovatives zu entwickeln.
Heute wird viel fotografiert und gepostet – für Hotels eine willkommene Werbung. Schaffen Sie bewusst kleine Instagram-Hotspots in den öffentlichen Bereichen oder überlassen Sie das dem Zufall?
Viele unserer Auftraggeber wünschen sich „Instagramable Moments“. Aus meiner Sicht sollte es aber nicht den einen besonderen Spot geben, sondern eine allumfassende Atmosphäre, die den ein oder anderen dazu verleitet, das Erlebnis über die sozialen Netzwerke zu teilen. Ganz generell mag ich keine zu offensichtlichen Storys.
Hommage Hotel Grand Tirolia, Kitzbühel, Österreich:
Beispiel für eine schrittweise Renovierung und Erweiterung
Gemütlicher, luxuriöser, komfortabler – so lautet das Leitmotiv für den Umbau des Refugiums, das Teil der Hommage Luxury Hotels Collection ist. Von den bereits vorhandenen Holzdecken und -vertäfelungen wurden einige beibehalten und mit neuen Oberflächen kombiniert: mit rauem Naturstein, weichen Textiltapeten und schimmernden Glasflächen. Holz bleibt das dominierende Material, wird aber in seiner Vielfalt an Farbigkeit, Struktur und Form eingesetzt. Typische Muster und Formen der Tiroler Alpenregion wurden modern umgesetzt und prägen den Charakter der Räume. Dazu erzeugen weiche Polsterstoffe, Erdtöne und die themenbezogenen Dekorationen Gemütlichkeit und Wärme.
Moxy, Den Haag, Niederlande:
Beispiel für eine Gebäudeumnutzung und Storytelling
Ein ehemaliges Bürogebäude wurde für die beiden Hotel-Brands Moxy und Residence Inn by Marriott (ebenfalls Kitzig Design Studios) umgestaltet. Im Interior Design verbinden sich die Inspiration der königlichen Residenz und jener von M.C. Eschers Kunst zu einem einzigartigen Konzept. Die weitläufigen Dimensionen der großzügigen Räume und die gediegenen Farben des Mobiliars spielen mit der Idee des Palastes. Neue Interpretationen klassischer Dekorelemente setzen eigene Akzente und bilden eine Hommage an den niederländischen Künstler.
Schloss Roxburghe, part of Destination by Hyatt, Kelso, Schottland:
Beispiel für eine Revitalisierung eines historischen Gebäudes
Der erste Bauabschnitt war 2019 abgeschlossen, bis Anfang 2023 wurden Spa, Restaurant-Brasserie und Zimmer im neuen Estate House sowie den Cottages fertiggestellt. Die Modernisierung und Erweiterung von Schloss Roxburghe umfasste zunächst sämtliche Bereiche des historischen Anwesens, darunter das Hauptgebäude mit Bar, Restaurant, Zimmern und Suiten sowie dem „Courtyard“-Trakt. Das Design orientiert sich an der schottischen Kultur und Landschaft in Form von Holzeinbauten, indirekter Beleuchtung und eindrucksvollem Deckenstuck.
hotelbau – FACHZEITSCHRIFT FÜR HOTELIMMOBILIEN – ENTWICKLUNG
Ausgabe Jahrbuch 2023
Ort Merching, Germany
Verlag https://www.hotelbau.de/
Mehr zu den Projekt:
Grand Tirolia — Kitzbühel, AT
Moxy — The Hague, NL
SCHLOSS Roxburghe, Destination by Hyatt — Kelso, GB
ahgz – Diversity Management
So geht Diversity Management Wandel ganzheitlich gestalten: Um als Arbeitgeber attraktiv zu sein, sollten Raumkonzepte, Prozesse, Teambuilding- und Führungsansätze auf den Prüfstand. Expertinnen und Experten teilen Ihre Ideen und Best-Practice-Erfahrungen. Wickeltische auch in den Herrentoiletten – mittlerweile ist das Usus in Restaurants. Allerdings noch nicht sehr lange. Anders verhält es sich mit Toiletten oder Umkleidebereichen,…
Cube – The Flat
STILTREU TRANSFORMIERT
Eine markante Stadtvilla in Golzheim ist neuer Standort eines renommierten Designbüros
Die Büroräume der Kitzig Design Studios befinden sich in einer umfassend sanierten Stadtvilla, die in der ersten Hälfte der 1920er Jahren nach Plänen des bekannten Düsseldorfer Architekten Josef Kleesattel an der Rotterdamer Straße errichtet wurde. Mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail wurde das denkmalgeschützte Gebäude restauriert, das ursprünglich für den Direktor des benachbarten Golzheimer Krankenhauses (heute Paracelsus-Klinik) geplant wurde und in den Nachkriegsjahrzehnten dem britischen Generalkonsul als Residenz diente. Bestehendes wurde dabei bewahrt und zugleich revitalisiert für Gegenwart und Zukunft – mit einem stiltreuen, und doch transformativem Interior Design und umfänglich erneuerter technischer Ausstattung.
Das wie so viele Bauten in Golzheim aus der Zeit mit Backstein verkleidete und mit großen Sprossenfenstern versehene Gebäude umfasst zwei Vollgeschosse und ein Dachgeschoss. Das im Inneren bis auf die denkmalgeschützten historischen Stuckdecken bereits weitgehend entkernte Gebäude wurde umfänglich modernisiert und saniert. Die Neugestaltung der Innenräume beruht auf den Grundfarben Schwarz und Weiß, die sich als roter Faden vom Erd- bis zum Dachgeschoss hindurchziehen. Ein farbiges Intermezzo schafft darin das 1. OG: Farbige Möbel und Teppiche aber auch räumliche Farbakzente wie die satten Gelbtöne im Konferenzraum fallen hier besonders ins Auge und brechen den Schwarzweiß-Kontrast bewusst auf. Die warmen, harmonisch abgestimmten Gelbtöne des Konferenzraumes versprühen positive Energie, regen an und stimulieren den Geist. Durch die Fenster dringt viel Tageslicht ein und der angrenzende Balkon lädt zum kurzen Sauerstoff-Break mit Rheinblick ein. Der Besprechungsraum mit Küche im EG besticht dagegen durch seine kompromisslose kontraststrake Farbgestaltung und den auffallenden gefliesten Boden, der sich bis in den Flur fortsetzt und Originalmuster zitiert. Von hier gelangt man über die schwarze, elegant geschwungene Holzwendeltreppe ins 1. OG, wo sich das urspünglich als Künstleratelier konzipierte, lichtdurchflutete Chefbüro befindet. Wie in fast allen anderen Räumen wurden auch hier die weißen Heizungsverkleidungen stiltreu rekonstruiert. Das extravagante Mobiliar von Cassina fügt sich mit seiner skulpturalen Gestalt perfekt in das Raumgefüge ein und schafft so eine stilistische Verbindung zur einstigen Nutzung des Raumes. Das Dachgeschoss nimmt die Arbeitsräume für das Studio auf. Der große, bis unter das Dach geführte Raum bietet interessante Ein-, Aus- und Durchblicke. Licht und Schattenspiele entstehen durch die eingelassenen Dachflächenfenster, die die kontrastvolle Schwarzweiß-Farbgestaltung unterstreichen. Die Raumaufteilung bietet Arbeitsplätze für Besprechungen, Teamarbeit, aber auch konzentrierte Einzelarbeit.
CUBE Magazin
Folge vom 02.05.2023
Ort Düsseldorf
Verlag b1 communication GmbH
Mehr zum Projekt „The Flat“
Residence: https://www.kitzig.com/the-flat-duesseldorf/
Showroom: https://www.kitzig.com/the-flat-showroom/
Office: https://www.kitzig.com/kitzig-design-studios-duesseldorf/
ahgz – Frischer Auftritt der alten Post
Frischer Auftritt der alten Post
Im historischen Gebäude der Landshuter Post ist nach zehn Jahren Leerstand das heiter anmutende Hotel Amalia entstanden. Betreiber sind Lorena und Erik Rauscher.
Die Umnutzung von (historischen) Bestandsimmobilien zu Hotels ist derzeit ziemlich en vogue (Seite 27). Jüngste Beispiele in Berlin sind das Château Royal oder das Hotel Wilmina, das in einem früheren Frauengefängnis untergebracht ist. Aber auch in der Provinz entstehen immer wieder eindrucksvolle Hotels in historischen Objekten. Jüngst berichteten wir hier über die Goldene Rose in mittelalterlichen Zentrum von Dinkelsbühl. Diesmal geht der Blick ins niederbayerische Landshut. Zu Lorena (31) und Erik Rauscher (34).
Gemeinsam mit einer Investorengesellschaft aus dem nahen Straubing hat das junge Hoteliersehepaar das ehemalige Landshuter Postamt aus dem Jahr 1905 nach zehn Jahren Leerstand mit viel Herzblut und Know-how in 18 Monaten Umbauzeit zu einem schmucken Stadthotel mit 69 Zimmern gemacht. Mit im Boot war das Team von Kitzig Interior Design – zuständig für die Innengestaltung des Hotels Amalia. „Das Herzensprojekt der Eigentümer ist ganz schnell auch zu unserem geworden“, sagt Viki Kitzig und fügt hinzu: „Die Umnutzung des ehemaligen Postamts ist ein Paradebeispiel dafür, wie man ein Gebäude mit Einfühlungsvermögen zugleich bewahren und neu definieren kann.“
Altes und Neues gekonnt kombiniert
Das historisch-herrschaftliche Ambiente des denkmalgeschützten Gebäudes wurde „respektvoll-erfrischend“ in das Interior-Design-Konzept integriert: Historische Raumelemente wie Stuckdecken, Wandbekleidungen und Original-Bodenbeläge wurden dabei mit modernen Elementen wie Leuchten, Metallstrukturen und Möbeln kombiniert. Neben warmen Farben von Sand bis Taupe blitzen starke Akzente wie gelbe Decken und monochrome Räume auf. Als Materialien kommen Fliesen und kontrastreiche Stoffe mit Muster zum Einsatz. Das stilvolle Hotelkonzept ist in der 4-Sterne-Kategorie angesiedelt. Zielgruppen sind laut Hotelchefin Lorena Rauscher Tagungsgäste und Geschäftsreisende ebenso wie private Städtetouristen und Freizeitradler, die auf dem Isar-Radweg unterwegs sind.
Das privat, sehr persönlich und zugewandt geführte Haus wird als Boutiquehotel vermarktet. Die 69 Einheiten bestehen aus Einzel- und Doppelzimmern, Apartments und Suiten. Außerdem gibt es eine Lounge-Bar mit 45 Plätzen, wo auch das Frühstück und kleine Speisen serviert werden. Auf ein Restaurant haben die Rauschers bewusst verzichtet – in der unmittelbaren Nachbarschaft finden sich viele Restaurants. Ein kleiner Wellnessbereich mit Fitnessraum, der ab August zur Verfügung steht und zwei Besprechungsräume für 50 und 12 Personen runden das Angebot ab.
Die gelernte Hotelfachfrau Lorena Rauscher ist zuversichtlich, das Hotel Amalia nach Corona erfolgreich auf dem Landshuter Hotelmarkt platzieren zu können. Den bisherigen Höchststand an Übernachtungen in der 75.000-Einwohner-Stadt gab es im Jahr 2019: Rund 152.500 Gäste sorgten damals für knapp 320.000 Übernachtungen in 29 Hotels mit insgesamt 2260 Betten. Die Auslastung lag bei mehr als 40 Prozent. Corona brachte wie in vielen städtischen Destinationen einen heftigen Einbruch. Aber die Erholung kommt voran.
Kettenhotels der Marken Achat, ibis und B&B sind auf Booking.com auf den ersten Blick zwar zu finden, es überwiegen in Landshut jedoch Häuser in privater Hand. Im Hotel Amalia beginnen die Zimmerpreise (ohne Frühstück) für das Doppelzimmer ab 139 Euro pro Nacht. Suiten gibt es ab 249 Euro. Damit bewegt sich das Hotel Amalia im oberen Preissegment der Stadt.
„Landshut hat Potenzial“, ist Lorena Rauscher überzeugt, die 60 bis 70 Prozent Auslastung dauerhaft erreichen zu können, die ein Hotel normalerweise braucht, um rentabel arbeiten zu können. Seit 12. Juni läuft das Soft Opening. Bis 30. Juni sollen dann alle Zimmer am Start sein. Rechtzeitig zum Beginn des großen Mittelalter-Fests Landshuter Hochzeit 1475, mit rund 2000 Darstellern, das alle vier Jahre über mehrere Wochen hinweg hunderttausende Besucher in die Stadt lockt und für top-ausgelastete Hotels und gut gefüllte Gasthäuser sorgt. Das Event zählt zu den größten und aufwendigsten Mittelalterfesten Europas und ist ein veritabler Wirtschaftsfaktor.
Mittelalter-Spektakel lockt hunderttausende Gäste
Der Tourismuschef der Stadt Landshut, Michael Bragulla, rechnet mit rund einer halben Million Besucher. Der Hochzeit-Effekt sei klar messbar und Bragulla hofft darauf auch in diesem Jahr. Er geht aus von mehr als 8 Millionen Euro Bruttoumsatz für Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel, so der Tourismuschef. Lorena Rauscher jedenfalls ist froh, jetzt in Landshut zu sein. Zuvor haben sie und ihr Mann Erik – ein Ingenieur, dem Lorena das Gastgeber-Gen eingepflanzt hat – „vier wunderschöne und lehrreiche Jahre“ das Hotel Abenstal in Au in der Hallertau geführt. Als sich durch Zufall die Möglichkeit ergab, im alten Postgebäude mitten in Landshut ein Hotel zu betreiben, war das Paar von der Idee sofort begeistert. Lorena Rauscher: „Es ist schön zu wissen, wieder in unsere Heimat zurückzukehren und ein Herzensprojekt aufzubauen.“
ahgz.de
Beitrag vom: 24.Juni 2023, Nr. 14
Ort Frankfurt am Main
Verlag dfv Mediengruppe
Mehr zum Projekt: Hotel Amalia — Landshut, DE
Enya Fashion Queen Magazine
La Vie von Thomas Bühner Chefkoch Thomas Bühner: Ein kontinentales Festmahl mit drei Sternen
Savor a bite of French white asparagus and enjoy its delicate sweetness complemented by the green Paloise sauce, the richness of the lightly grilled tuna jowl and the crispy surprise brought by the adored squid ink and cassava crisps – a refreshingly balanced appetizer opens for a marvelous dinner set. As we begin to understand the three-dimensional culinary philosophy of Michelin three-star chef Thomas Bühner, we are invited to embark on a flavorful journey through the vast depths of Eurasia. Now, at La Vie by Thomas Bühner in Dazhi district, Taipei, we finally have the opportunity to taste it all.
It’s All About Purity
When asked about the connection he built with this treasure island, Bühner chuckled and said there are simply too many reasons behind it. He first had the opportunity to visit Taiwan for business and was instantly impressed by the amicable local customs and bountiful natural produce. As if tugged by an invisible thread of fate, he met Ray and the two decided to come up with a partnership plan. After two years of preparation, La Vie by Thomas Bühner was finally grounded in reality. For Bühner, the key to his managing philosophy is to create beautiful moments and precious memories for his guests, allowing them to fully enjoy each dish through building a flawless dining experience. “To present the perfect meal, we focus on the pure and natural flavors of the ingredients, pay attention to the cooking techniques while making adjustments when needed and try to bring together the flavors of different dishes in the set.” In the face of the differences between Eastern and Western food cultures, he admitted that he conducted a lot of research in the beginning. After trying countless restaurants – from high-end meals to street food – he noticed how Taiwanese people preferred raw seafood as seen in Japanese cuisines. Which is why he decided to incorporate elements of Japanese flavors into the seasonal menu through using cooking techniques that worked with low-temperature. “Our dishes are not confined by boundaries. The most important thing is to combine the best ingredients nurtured by the mountains, forests, rivers and oceans in Taiwan with my European cooking style and deliver a taste experience that is pure and refined.”
Strive for Perfection
If you take a closer look in the kitchen, you will notice another busy figure – Xavier Yeung, the executive chef of La Vie by Thomas Bühner, who Bühner described as a highly meticulous chef. Having previously worked together at Majesty, the two once again partnered up and displayed a seamless understanding that can only be found between brothers. Through exchanging ideas and listening to each other’s opinion attentively, they are constantly creating new ideas without losing a sense of fun during the process. Bühner further shared with us that, in the kitchen, he always adhered to honesty, as he saw it as the best approach. “Contemporary European cuisine is built upon the foundations of the kitchen.” This is also reflected in his high standards for the kitchen equipment used at the restaurant. Not only involved in the planning and configuration during the early stages, but he was also precise about the efficiency of traffic flow in the kitchen, energy conservation and even the small details such as the height of the work stations – everything was a demonstration of the head chef’s attention to detail. As for tableware, Bühner chose from the wide selection of porcelain pieces from Belgian artist Pieter Stockmans, along with custom-made utensils from the ceramics team in Yingge, perfectly showcasing the essence of the saying, one must have the right tools for the job. The visually stunning presentation displayed on the dining table brings, with no doubt, layers of sensory surprises for the diners. Of all the corners of the restaurant, Bühner chose the semi-open kitchen which is transparent, as his favorite, for it allows his guests to observe the cooking process clearly, which is the best way to connect with them and establish intimacy and proximity.
Active Mindset
Having accumulated over 30 years of fine dining experience, Bühner believed maintaining an active and thoughtful mindset, while being a good listener and approaching various situations with a friendly demeanor are the keys to continuous self-improvement. During his leisure time, he loves to cycle when he is not cooking and often hosts dinner parties for his friends. Smiling, he said if Taiwanese xiao long bao and fried rice are sold in Germany, they would surely gain popularity. Like the philosophy conveyed by La Vie by Thomas Bühner, where happiness in daily life should be collected and beautiful memories should be created, he hoped that each and every guest who chose to dine at his restaurant would enjoy a delightful culinary experience. To the aspiring young chefs, Bühner humorously offered his advice, “Stay away from your girlfriends, work hard appropriately and always stay focused.” Setting eyes on the future, he aims to continue to innovate and present simple but unforgettable dishes. In the hopes of attracting diners who also wish to pursue the wonders in life, he strives – with confidence and composure – for La Vie by Thomas Bühner to become a must-visit fine dining restaurant in the world.
Enya Fashion Queen Magazine
Edition: 20.06.2023
Ort Frankfurt am Main
Publisher https://enyafashionqueen.com
More about the project: La Vie by Thomas Bühner
arcguide – Schloss Roxburghe
Schloss Roxburghe
Nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts 2019 hat Kitzig Design Studios jetzt auch den zweiten Projektteil erfolgreich übergeben: Die Modernisierung und Erweiterung von Schloss Roxburghe umfasste zunächst sämtliche Bereiche des historischen Anwesens, darunter das Hauptgebäude mit Bar, Restaurant, Zimmen und Suiten sowie dem „Courtyard“-Trakt.
Nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts 2019 hat Kitzig Design Studios jetzt auch den zweiten Projektteil erfolgreich übergeben:
Die Modernisierung und Erweiterung von Schloss Roxburghe umfasste zunächst sämtliche Bereiche des historischen Anwesens, darunter das Hauptgebäude mit Bar, Restaurant, Zimmen und Suiten sowie dem „Courtyard“-Trakt.
Jetzt konnten auch die Maßnahmen in SPA, Restaurant Brasserie, den Zimmern im neuen Estate House sowie den Cottages abgeschlossen werden.
Das Design von „The Schloss Roxburghe Hotel & Golf Course“ in der schottischen Grafschaft Roxburghshire orientiert sich an schottischer Kultur und Landschaft und inszeniert das imposante Landgut luxuriös-raffiniert; authentische Holzeinbauten, indirekte Beleuchtung, eindrucksvoller Deckenstuck, dazu edle Bezugsstoffe und hochwertige Oberflächen garantieren Schloss Roxburghe einen herrschaftlichen, dabei elegant-einladenden Auftritt.
Die aktuelle Erweiterung umfasst:
• 58 Zimmer und Suite
• Flure
• Empfangsbereich/neuer Eingang
• Restaurant Brasserie Charlie‘s
• Ballroom/Event Location
• Spa Indoor und Outdoor mit Treatment Rooms und Gym
Projektleiterin Dipl. Ing Innenarch. Petra Dohn, Kitzig Design Studios: „Schloss Roxburghe zählt zu den besonderen Projekten – ein historisches Gebäude nachhaltig zu transformieren, ist eine weitreichende Entscheidung und erfordert viel Fingerspitzengefühl.“
arcguide
Ausgabe 6. Juni 2023
Ort Baden-Württemberg
Verlag Konradin Medien GmbH
Mehr zum Projekt SCHLOSS Roxburghe, Destination by Hyatt — Kelso, GB
foodservice – La vie by Thomas Bühner
La vie by Thomas Bühner
Edel dinieren in Taipeh
Spitzenkoch Thomas Bühner bringt einen Ableger seines 3-Sterne-Restaurants „La vie“ nach Taipeh. Alles ist aufeinander abgestimmt – vom Logo über die Personalkleidung bis zum Mobiliar.
„Wir sind sehr glücklich über die Symbiose von kreativer Küche und großzügig-sanftem Charakter dieses Ortes“, erklärt Olaf Kitzig, „La vie by Thomas Bühner ist das Ergebnis einer wirklich inspirierenden Zusammenarbeit.“ Für das Design des neu eröffneten Fine Dininig-Restaurants in Taipehs edler Noke Mall zeichnet Kitzig Design Studios verantwortlich. Pate für das kulinarische Konzept steht Spitzenkoch Thomas Bühner.
Kreation und Küche sind konsequent aufeinander abgestimmt – vom Logo über die Personalkleidung bis zum Mobiliar – ebenso wie die Choreographie auf den Tellern …
„Schaufenster für die Gaben der Natur“, nennt Thomas Bühner sein Konzept „La vie“. Es ist Restaurant, Bar und Wein-Lounge zugleich. Mit Platz für 27 Gäste hat das Fine Dining-Restaurant jedes Potenzial zum „sanften Hotspot“ im neu entwickelten Einkaufszentrum mit Restaurants, Kunst und Shops internationaler Luxusmarken sowie einer Eislaufarena.
Bühner führte bereits in Osnabrück das mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete „La Vie“ – in Taipeh übernimmt er nun die Rolle des Konzeptgebers. Chefkoch Xavier Yeung ist Bühners Wahl, ebenso trägt die Speisekarte seine Handschrift: eine „weltoffene Verbindung regionaler und saisonaler taiwanesischer Produkte, kombiniert mit dem Besten aus der europäischen Küche.“ Mehrmals im Jahr wird Bühner persönlich vor Ort sein, so der Plan.
„Restaurant für Erleben und Erinnerungen“
Philosophie von Restaurant und Design gehen Hand in Hand. Die Zutaten stammen überwiegend aus der Region, Bühners „Aromenküche“ greift zurück auf Komponenten aus Taiwans Bergen und Wäldern, den Feldern und aus dem Meer. „Die Küche ist elementar und unser Design ist es ebenso“, erklärt Olaf Kitzig. Edle Naturnähe, die zugleich überwältigt und entspannt, ist das Ziel – „das La vie soll ein Ort für Erleben und Erinnerungen“ sein. Raue naturbelassene Oberflächen treffen auf glatte und glänzende Veredelungen, harter Stein kontrastiert weiche Textilien und Teppiche, klare Linien schaffen Profil. Die Farbelemente basieren auf erdigen Grün-, Stein- und Blautönen. Dezentes Gold erinnert an Nordtaiwans Melonenstein. So sollen sich Geschichte und Identität der Insel widerspiegeln im „La Vie“ in einem spannend-ausbalancierten europäisch-asiatischen Stil-Mix in Küche und Gestaltung.
Brand-Design entlang der vier Grundelemente
„La vie ist – wie das Leben – ein facettenreicher Mix“, verspricht Olaf Kitzig: So teilen sich die insgesamt 260 Quadratmeter auf verschiedene Bereiche auf. Neben dem eleganten Gastraum, gibt der Bar-Bereich den Blick auf die Küche frei, eine Wein-Lounge lädt zum entspannten Tasting ein und eine Private Dining-Zone ermöglicht das Zusammensein im engsten Kreis. Nähe zur Region und Verbundenheit mit den Elementen Feuer, Luft, Erde, Wasser als Basis des Lebens sind Inspiration für Interior und Brand Design: Das Logo ist maximal reduziert und mutet an wie ein Schriftmix aus unterschiedlichen Kulturen; die Farben Dunkelblau und Creme spielen mit dem Kontrast des Lebens wie Tag und Nacht, wie Licht und Schatten.
Mit „La vie by Thomas Bühner“ feiert das Team um Olaf Kitzig ein weiteres Opening in Asien. Paulaner Brauhäuser haben die Interior-Experten aus Deutschland bereits in China, Singapur und Aserbaidschan realisiert. In Taipeh erweitern sie nun ihr Portfolio um Spitzenküche – die Herausforderung, so Olaf Kitzig, bleibt grundsätzlich: „Räume zu schaffen, die sich nicht aufdrängen, sondern Entfaltung ermöglichen.“
foodservice
Ausgabe 18.05.2023
Ort Frankfurt
Verlag DFV Hotel- und Gastromedien
Mehr zum Projekt: La Vie by Thomas Bühner
Cube Podcast – LIEBE AUF DEN ERSTEN BLICK
Cube Podcast: LIEBE AUF DEN ERSTEN BLICK
Der Designer Olaf Kitzig über seine Villa „The Flat“ und die Herausforderungen des Umbaus.
CUBE im Gespräch mit Olaf Kitzig
CUBE: Herr Kitzig, wir haben das Vergnügen heute miteinander in Ihrer neuen Villa „The Flat“ miteinander zu sprechen, die Sie in den letzten Jahren zu Ihrem Wohn- und auch Bürositz denkmalgerecht renoviert und umgebaut haben. Können Sie ein bisschen was zur Geschichte des Hauses erzählen, das hier in sehr exponierter Rheinlage liegt?
Olaf Kitzig: Das Haus ist 1926 von dem bekannten Düsseldorfer Kirchenbauarchitekten Peter Josef Kleesattel erbaut worden, der kurz vor der Fertigstellung verstorben ist. Es war wohl ein Hochzeitsgeschenk für die Tochter der Bankiersfamilie Leiffmann und den Schwiegersohn Herrn Professor Dr. Janssen, Gründer der späteren Golzheimer Klinik (heute Paracelsus-Klinik). Das Paar ist hier eingezogen – im hinteren Bereich, wo jetzt Büros sind, gibt es aber auch ein großes Atelierfenster, das nachträglich eingebaut wurde. Denn sowohl der Vater von Janssen als auch sein Sohn waren Künstler. Nach dem Krieg wurde das Haus dann jahrzehntelang als Residenz des britischen Generalkonsuls genutzt.
CUBE: Der Backsteinbau mit klassischen Sprossenfenstern ist sicher in seiner Zeit keine Avantgarde gewesen, eher ein Beispiel für eine konservative Moderne. Was hat Sie persönlich an dem Objekt so gereizt?
Olaf Kitzig: Es hat eine schöne, klare Architektursprache – alle Verkehrswege sind perfekt organisiert und die Räume atmen viel Tageslicht. Wir haben hier allein 78 Fenster – wobei 80 Prozent davon so ausgerichtet sind, dass man auf den Rhein hinausschaut. Die Zimmer sind dabei so angelegt, dass sie kaum zu den Nachbargrundstücken rechts oder links schauen. Ich bin beim Vorbeifahren von der Messe in die Stadt auf das Objekt aufmerksam geworden. Als ich dann zusammen mit dem Makler in das Haus gegangen bin, war es – gottseidank, oder auch leider – Liebe auf den ersten Blick. Dabei war die Villa von innen noch eine Ruine – leider hatte einer der Vorbesitzer fast alles herausreißen lassen, obwohl Denkmalschutz bestand. Dennoch war ich so verliebt, dass ich tatsächlich alles getan habe, um das Haus zu bekommen – und wie man sieht hat es dann ja auch geklappt, wenn auch mit viel Anstrengung. (lacht)
CUBE: Jeder Raum scheint tatsächlich sehr perfekt und mit viel Liebe zum Detail wiederhergerichtet und ergänzt. Wie leicht war es angesichts von Denkmalschutz und der Organisation des Hauses Wohnen, Arbeiten und sogar auch noch einen Showroom unter ein Dach zu bekommen?
Olaf Kitzig: Ich muss sagen, ich wollte eigentlich niemals in oder auch nur neben meinem Büro wohnen. Ich war immer froh, wenn ich abends meine Privathaustür und morgens das Büro aufgeschlossen habe. Deshalb wollte ich die Erschließung unbedingt so entwickeln, dass man im Büro von der Wohnung nichts bemerkt – und umgekehrt. Mit der Nutzung und Weiterentwicklung von Hauseingang, früherem Bediensteteneingang und einer treppenweisen Separierung ist uns das nach intensiverem Planungsprozess auch ganz gut gelungen.
Mehr zur Villa und zur Arbeit von Olaf Kitzig hören Sie in unserem Podcast-Gespräch, das Paul Andreas mit dem Interior Designer in seiner neuen Düsseldorfer Dépendance geführt hat.
CUBE Magazin
Folge vom 02.05.2023
Ort Düsseldorf
Verlag b1 communication GmbH
Zum Cube Podcast: https://www.cube-magazin.de/podcast
Mehr zum Projekt „The Flat“
Residence: https://www.kitzig.com/the-flat-duesseldorf/
Showroom: https://www.kitzig.com/the-flat-showroom/
Office: https://www.kitzig.com/kitzig-design-studios-duesseldorf/
Deal Magazin – Thomas Bühner
La vie by Thomas Bühner: Kitzig Design schafft Fine Dining-Erlebnis
„Wir sind sehr glücklich über die Symbiose von kreativer Küche und großzügig-sanftem Charakter dieses Ortes“, erklärt Olaf Kitzig, „La vie by Thomas Bühner ist das Ergebnis einer wirklich inspirierenden Zusammenarbeit.“
Für das Design des neu eröffneten Fine Dininig-Restaurants in Taipehs edler Noke Mall zeichnet Kitzig Design Studios verantwortlich, Spitzenkoch Thomas Bühner steht Pate für das kulinarische Konzept. Kreation und Küche sind konsequent: Alles ist aufeinander abgestimmt – vom Logo über die Personalkleidung bis zum Mobiliar – ebenso wie die Choreographie auf den Tellern …
„Schaufenster für die Gaben der Natur“, nennt Thomas Bühner das La vie, das Restaurant, Bar und Wein-Lounge zugleich ist. Mit Platz für 27 Gäste, hat das Fine Dining-Restaurant jedes Potenzial zum „sanften Hotspot“ in dem neu entwickelten Einkaufszentrum mit Restaurants, Kunst und Shops internationaler Luxusmarken sowie einer Eislaufarena zu werden.
Spitzenkoch Bühner führte bereits in Osnabrück das mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete „La vie“ – in Taipeh übernimmt er nun die Rolle des Konzeptgebers. Chefkoch Xavier Yeung ist Bühners Wahl, ebenso trägt die Speisekarte seine Handschrift: eine „weltoffene Verbindung regionaler und saisonaler taiwanesischer Produkte, kombiniert mit dem Besten aus der europäischen Küche.“ Mehrmals im Jahr wird Bühner persönlich vor Ort sein.
„Restaurant für Erleben und Erinnerungen“
Philosophie von Restaurant und Design gehen Hand in Hand. Die Zutaten stammen überwiegend aus der Region, Bühners „Aromenküche“ greift zurück auf Komponenten aus Taiwans Bergen und Wäldern, den Feldern und aus dem Meer. „Die Küche ist elementar und unser Design ist es ebenso“, erklärt Olaf Kitzig. Edle Naturnähe, die zugleich überwältigt und entspannt – „das La Vie soll ein Ort für Erleben und Erinnerungen“ sein. Rauhe naturbelassene Oberflächen treffen auf glatte und glänzende Veredelungen, harter Stein kontrastiert weiche Textilien und Teppiche, klare Linien schaffen Profil. Die Farbelemente basieren auf erdigen Grün-, Stein- und Blautönen. Dezentes Gold erinnert an Nordtaiwans Melonenstein, Geschichte und Identität der Insel spiegeln sich im „La vie“ in einem spannend-ausbalancierten europäisch-asiatischen Stilmix in Küche und Gestaltung wider.
Brand-Design entlang der vier Grundelemente
„La vie ist – wie das Leben – ein facettenreicher Mix“, verspricht Olaf Kitzig: So teilen sich die insgesamt 260 Quadratmeter auf verschiedene Bereiche auf. Neben dem eleganten Gastraum, gibt der Barbereich den Blick auf die Küche frei, eine Wein-Lounge lädt zum entspannten Tasting ein und eine Private Dining-Zone ermöglicht das Zusammensein im engsten Kreis. Nähe zur Region und Verbundenheit mit den Elementen Feuer, Luft, Erde, Wasser als Basis des Lebens sind Inspiration für Interior und Brand Design: Das Logo ist maximal reduziert und mutet wie ein Schriftmix aus unterschiedlichen Kulturen an; die Farben Dunkelblau und Creme spielen mit dem Kontrast des Lebens wie Tag und Nacht, wie Licht und Schatten.
Mit „La vie by Thomas Bühner“ feiert das Team um Olaf Kitzig ein weiteres Opening in Asien. Paulaner Brauhäuser haben die Interior-Experten aus Deutschland bereits in China, Singapur und Aserbaidschan realisiert. Mit Taipeh erweitern sie ihr Portfolio nun um Spitzenküche – die Herausforderung, so Olaf Kitzig, bleibt grundsätzlich: „Räume zu schaffen, die sich nicht aufdrängen, sondern Entfaltung ermöglichen.“
Deal Magazin
Beitrag vom 19.05.2023
Ort München
Verlag Verlag: Happy Read Publishing Ltd.
Mehr zum Projekt La Vie by Thomas Bühner — Taipei, TW
TopHotel – Hotel Amalia
Ehemaliges Postamt öffnet als Hotel Amalia in Landshut
Das privat geführte Haus in einem denkmalgeschützten, ehemaligen Postamt öffnet nach 18 Monaten Umbauzeit erneut seine Türen und verbindet Historie und Modernität an einem Ort.
„Das Herzensprojekt der Eigentümer ist ganz schnell auch zu unserem geworden“, sagt Viki Kitzig, die zusammen mit ihrem Team das Interior Design des Hotels Amalia in Landshut entwickelt und realisiert hat. Die Umnutzung des ehemaligen Postamtes aus dem Jahr 1904/05 ist für Kitzig ein „Paradebeispiel, wie man ein Gebäude mit Einfühlungsvermögen zugleich bewahren und neu definieren kann.“
Das privat geführte Haus bietet neben 70 Zimmern auch Bar & Bistro und einen Wellnessbereich. Das historische Ambiente des denkmalgeschützten Gebäudes wurde „respektvoll-erfrischend“ in das Interior Design-Konzept integriert: historische Raumelemente wie Stuckdecken, Wandbekleidungen und Original-Bodenbeläge wurden mit modernen Elementen wie Leuchten, Metallstrukturen und Möbeln kombiniert.
Neben warmen Farben von Sand bis Taupe, blitzen Akzente wie gelbe Decken und monochrome Räume auf. Als Materialien kommen Fliesen, kontrastreiche Stoffe und Muster zum Einsatz.
TopHotel
Beitrag vom 13.06.2023
Ort Baden-Württemberg
Verlag Freizeit Verlag GmbH
Mehr zum Projekt Hotel Amalia — Landshut, DE
Deal Magazin – Projekte zeigen (nachhaltige) Bandbreite im Hotelsektor
Projekte zeigen (nachhaltige) Bandbreite im Hotelsektor
„Zeit“, antwortet Olaf Kitzig auf die Frage nach der Erkenntnis aus den vergangenen drei Jahren, „mache ich mir heute stärker denn je als Chance bewusst.“ Mit seinem 50-köpfigen Team aus Architekten und Designern hat er in den letzten 25 Jahren mehr als 1.050 Projekte weltweit realisiert: Economy-, Lifestyle- und Luxus-Hotels, Bars und Sterne-Restaurants, Shops, Offices, private Domizile. „Corona hat uns gebremst, nicht gestoppt – wir haben die Zeit genutzt.“ Nachhaltigkeit werde zukünftig eine noch größere Rolle für Kitzig Design Studios spielen.
Aktuell 28 Vorhaben betreut das Team, das deutschlandweit an vier Standorten arbeitet, darunter die folgenden Projekte:
Greet Wien City Nord
Angelehnt an die Wiener Schrebergartenkultur im 21. Gemeindebezirk Floridsdorf, wo sich das Anfang März eröffnete Greet Wien City Nord befindet, setzt das Interior Konzept auf Urban Gardening, Re- und Upcycling: Schubkarren wurden hier zu Loungesesseln, Spaten, Rechen, Gartenscheren und Gießkannen zu Dekoelementen. Grün-, Blau- und Erdfarben dominieren und harmonieren mit natürlichen Materialien. Greet ist eine Accor-Marke und richtet sich an eine junge, kommunikative, umweltbewusst-weltoffene Zielgruppe.
Wien City Nord ist das erste Haus der Marke Greet in Österreich; Kitzig Design Studios zeichnet sich hier verantwortlich für das komplette Interior Design von
• 96 Zimmern
• Restaurant und Bar
• sowie sämtlichen öffentlichen Bereichen
Projektleiterin Dipl. Des. Tanja Kröger: „Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Marke Greet – die zweite Chance spielt als Motiv für unsere Story eine tragende Rolle.“
Schloss Roxburghe
Nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts 2019, hat Kitzig Design Studios jetzt auch den zweiten Projektteil erfolgreich übergeben: Die Modernisierung und Erweiterung von Schloss Roxburghe umfasste zunächst sämtliche Bereiche des historischen Anwesens, darunter das Hauptgebäude mit Bar, Restaurant, Zimmen und Suiten sowie dem „Courtyard“-Trakt.
Jetzt konnten auch die Maßnahmen in SPA, Restaurant Brasserie, den Zimmern im neuen Estate House sowie den Cottages abgeschlossen werden.
Das Design von „The Schloss Roxburghe Hotel & Golf Course“ in der schottischen Grafschaft Roxburghshire orientiert sich an schottischer Kultur und Landschaft und inszeniert das imposante Landgut luxuriös-raffiniert; authentische Holzeinbauten, indirekte Beleuchtung, eindrucksvoller Deckenstuck, dazu edle Bezugsstoffe und hochwertige Oberflächen garantieren Schloss Roxburghe einen herrschaftlichen, dabei elegant-einladenden Auftritt.
Die aktuelle Erweiterung umfasst:
• 58 Zimmer und Suite
• Flure
• Empfangsbereich/neuer Eingang
• Restaurant Brasserie Charlie‘s
• Ballroom/Event Location
• Spa Indoor und Outdoor mit Treatment Rooms und Gym
Projektleiterin Dipl. Ing Innenarch. Petra Dohn: „Schloss Roxburghe zählt zu den besonderen Projekten – ein historisches Gebäude nachhaltig zu transformieren, ist eine weitreichende Entscheidung und erfordert viel Fingerspitzengefühl.“
Grand Tirolia
Das Grand Tirolia in Kitzbühel gehört zur Hommage Luxury Collection. Für den schrittweisen Um- und Ausbau zum mondän-entspannten Alpen-Refugium ist gemütlich-komfortabler Luxus das zentrale Motto. Bei der Renovierung der Zimmer wurde auf eine nachhaltige Bewahrung des Bestands geachtet, so etwa wurden vorhandene Holzdecken und -vertäfelungen mit neuen Oberflächen wie rauem Naturstein oder weichen Textiltapeten und schimmernden Glasflächen kombiniert. Holz bleibt dominant, kommt jedoch deutlich vielfältiger zum Einsatz – ebenso wie typische Muster und Formen der Alpenregion. Im ersten Abschnitt wurden neben den Zimmern auch Lobby, Rezeption, Restaurant sowie Fitness- und Yoga-Bereiche erneuert.
Die aktuellen Maßnahmen umfassen bis 2024:
• Erweiterung des Speisesaals
• Erneuerung des Veranstaltungssaals
• Neugestaltung der Präsidentensuiten
Projektleiterin Dipl. Ing. Arch. Donata Ridder: „Das Grand Tirolia präsentiert sich als Ganzes und inszeniert zugleich die Teilstücke – das bietet dem Gast verschiedene Ebenen des Erlebens und Wahrnehmens.“
Deal Magazin
Ausgabe 17.04.2023
Ort München
Verlag Happy Read Publishing Ltd.
Mehr zu den Projekten:
Greet Wien City Nord
Schloss Roxburghe
Grand Tirolia
Gourmetwelten – La vie by Thomas Bühner
La vie by Thomas Bühner
Thomas Bühner hat in Taiwan eröffnet
Nach intensiver Vorbereitungszeit war es am 26. April 2023 nun so weit: Das Restaurant „La vie by Thomas Bühner“ hat im taiwanesischen Taipeh seine Türen geöffnet. Betrieben wird das neue la vie von Bühners taiwanesischem Partner Genesis Lavie unter der Leitung von Ray Wu. Bühner selbst fungiert als Konzeptgeber und Patron. Er hat daher sowohl die Speisekarte konzipiert als auch das Team vor Ort trainiert. Dafür hat Bühner knapp zwei Jahre Vorbereitungszeit investiert und bereits 12 Wochen persönlich in Taipeh verbracht.
Vor Ort steht dem 61-jährigen Spitzenkoch eine hochkarätige Mannschaft zur Seite: Küchendirektor ist der aus Hongkong stammenden Xavier Yeung, der bereits Erfahrungen bei Joél Robuchon und Richard Ekkebus gesammelt hat. Unterstützt wird Yeung von Gastgeberin Heidi Peng, die zuvor bei Heston Blumenthal in Melbourne und bei Alain Ducasse in Macau gearbeitet hat. Chef Sommelier ist Eddison Hsu.
Besucher*innen des Restaurants erwartet eine europäische Küche mit den besten taiwanesischen Produkten. Serviert wird ein elfgängiges Menü, das sich an den Jahreszeiten orientiert und sich mit ihnen verändert. Auf der Speisekarte stehen derzeit unter anderem Gerichte wie Hamachi mit Gurke und Yuzu, weißer Spargel mit Kamatoro und einer Sauce Paloise sowie Blauer Hummer mit Bambussprossen und Zwiebel. Unverkennbar ist dabei Thomas Bühners individuelle und über fast drei Jahrzehnte entwickelte Handschrift einer avantgardistischen Aromenküche, die sich grundsätzlich am Eigengeschmack eines jeden Produktes orientiert und sich durch Bühners Vorliebe für das Niedertemperaturgaren und die große Spannbreite eines Menüs auszeichnet.
Neben der Kulinarik ist die großzügige Terrasse mit Blick auf das Miramar Riesenrad ein besonderes Highlight, das auch für Taipeh sehr ungewöhnlich ist. Die Terrasse kann für Empfänge, einen Aperitif oder das genussvolle Rauchen von Carlos André Zigarren genutzt werden kann.
Das neu eröffnete Restaurant befindet sich in der Noke Mall – einem ebenfalls neu entwickelten Einkaufszentrum in Taipeh mit diversen Restaurants, einer Kunstausstellung, Shops internationaler Luxusmarken und einer Eislaufarena. Das „La Vie by Thomas Bühner“ ist im Übrigen nicht der erste Aufschlag des Sternekochs in Asien: Bereits 2019 hat Bühner im Süden von Taiwan das Majesty Restaurant im Kaohsiung Marriott Hotel eröffnet – und bis Ende Oktober 2022 als kulinarischer Berater begleitet.
Insgesamt bietet das „La Vie by Thomas Bühner“ 27 Gästen einen Platz. Für das besondere Ambiente zeichnet der Düsseldorfer Interior Designer Olaf Kitzig verantwortlich. Aktuelle Informationen sind auf dem Instagram-Account https://www.instagram.com/laviebythomasbuehner/ zu finden. Reservierungen können über die Webseite unter www.laviebythomasbuehner.com getätigt werden.
Gourmetwelten
Ausgabe 17.05.2023
Ort Berlin
Verlag Gourmetwelten
Mehr zum Projekt: La Vie by Thomas Bühner
arcguide – greet Wien City Nord
greet Wien City Nord
Mit der Hotelmarke greet geht Accor jetzt auch in Österreich an den Start: Das Hotel greet Wien City Nord, von Kitzig Design Studios gestaltet, begrüßt seine Gäste in „Wiener Schrebergarten“-Atmosphäre. Neben einem offenen Gemeinschaftsbereich mit Restaurant, einer Bar, einem Arbeits- und Lounge-Bereich gehören auch 96 Zimmer zum Hotel.
Angelehnt an die Wiener Schrebergartenkultur im 21. Gemeindebezirk Floridsdorf, wo sich das Greet Wien City Nord befindet, setzt das Interior Konzept von Kitzig auf Urban Gardening, Re- und Upcycling:
So werden unter anderem Schubkarren zu gemütlichen Lounge-Sesseln und Spaten, Rechen, Gartenscheren und Gießkannen zu Dekoelementen. Zahlreiche Pflanzen, gemusterte Teppiche und farbenfrohe Möbel bereichern das Ambiente. Die Einrichtung ist eingebettet in eine Farbwelt bestehend aus gedämpften Grün- und Blautönen und warmen Erdfarben. Motive werden neu interpretiert und als Tapete im Stil des Kartoffeldrucks eingesetzt. Kombiniert mit natürlichen, modernen Materialien schaffen sie ein wohliges Ambiente.
Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Marke Greet – die zweite Chance spielt als Motiv für unsere Story eine tragende Rolle.Projektleiterin Dipl. Des. Tanja Kröger
Greet ist eine Accor-Marke und richtet sich an eine junge, kommunikative, umweltbewusst-weltoffene Zielgruppe. Mit nachhaltigen Materialien und recycelten Möbelstücken greift das umweltbewusste und kommunikative Konzept den Leitgedanken der Hotelmarke auf.
Wien City Nord ist das erste Haus der Marke Greet in Österreich; Kitzig Design Studios zeichnet hier verantwortlich für das komplette Interior Design von
• 96 Zimmern
• Restaurant und Bar
• sowie sämtlichen öffentlichen Bereichen
arcguide
Ausgabe 9. Mai 2023
Ort Baden-Württemberg
Verlag Konradin Medien GmbH
Mehr zum Projekt greet Wien City Nord — Vienna, AU
Wie Kitzig Design Studios Thomas Bühners „La Vie“ in Taipeh in Szene setzen
Wie Kitzig Design Studios Thomas Bühners „La Vie“ in Taipeh in Szene setzen
„Wir sind sehr glücklich über die Symbiose von kreativer Küche und großzügig-sanftem Charakter dieses Ortes“, erklärt Olaf Kitzig, „La vie by Thomas Bühner ist das Ergebnis einer wirklich inspirierenden Zusammenarbeit.“
Für das Design des neu eröffneten Fine Dinig-Restaurantsin Taipehs edler Noke Mall zeichnet Kitzig Design Studios verantwortlich, Spitzenkoch Thomas Bühner steht Pate für das kulinarische Konzept.
Kreation und Küche sind konsequent: Alles ist aufeinander abgestimmt – vom Logo über die Personalkleidung bis zum Mobiliar – ebenso wie die Choreographie auf den Tellern … „Schaufenster für die Gaben der Natur“, nennt Thomas Bühner das La vie, das Restaurant, Bar und Wein-Lounge zugleich ist.
Mit Platz für 27 Gäste, hat das Fine Dining-Restaurant jedes Potenzial zum „sanften Hotspot“ in dem neu entwickelten Einkaufszentrum mit Restaurants, Kunst und Shops internationaler Luxusmarken sowie einer Eislaufarena zu werden. Spitzenkoch Bühner führte bereits in Osnabrück das mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete „La vie“ – in Taipeh übernimmt er nun die Rolle des Konzeptgebers.
Chefkoch Xavier Yeung ist Bühners Wahl, ebenso trägt die Speisekarte seine Handschrift: eine „weltoffene Verbindung regionaler und saisonaler taiwanesischer Produkte, kombiniert mit dem Besten aus der europäischen Küche.“
Mehrmals im Jahr wird Bühner persönlich vor Ort sein. „Restaurant für Erleben und Erinnerungen“ Philosophie von Restaurant und Design gehen Hand in Hand. Die Zutaten stammen überwiegend aus der Region, Bühners „Aromenküche“ greift zurück auf Komponenten aus Taiwans Bergen und Wäldern, den Feldern und aus dem Meer. „Die Küche ist elementar und unser Design ist es ebenso“, erklärt Olaf Kitzig. Edle Naturnähe, die zugleich überwältigt und entspannt – „das La Vie soll ein Ort für Erleben und Erinnerungen“ sein.
Rauhe naturbelassene Oberflächen treffen auf glatte und glänzende Veredelungen, harter Stein kontrastiert weiche Textilien und Teppiche, klare Linien schaffen Profil. Die Farbelemente basieren auf erdigen Grün-, Stein- und Blautönen. Dezentes Gold erinnert an Nordtaiwans Melonenstein, Geschichte und Identität der Insel spiegeln sich im „La vie“ in einem spannend-ausbalancierten europäisch-asiatischen Stilmix in Küche und Gestaltung wider.
Brand-Design entlang der vier Grundelemente „La vie ist – wie das Leben – ein facettenreicher Mix“, verspricht Olaf Kitzig: So teilen sich die insgesamt 260 Quadratmeter auf verschiedene Bereiche auf. Neben dem eleganten Gastraum, gibt der Barbereich den Blick auf die Küche frei, eine Wein-Lounge lädt zum entspannten Tasting ein und eine Private Dining-Zone ermöglicht das Zusammensein im engsten Kreis.
Nähe zur Region und Verbundenheit mit den Elementen Feuer, Luft, Erde, Wasser als Basis des Lebens sind Inspiration für Interior und Brand Design: Das Logo ist maximal reduziert und mutet wie ein Schriftmix aus unterschiedlichen Kulturen an; die Farben Dunkelblau und Creme spielen mit dem Kontrast des Lebens wie Tag und Nacht, wie Licht und Schatten.
Mit „La vie by Thomas Bühner“ feiert das Team um Olaf Kitzig ein weiteres Opening in Asien. Paulaner Brauhäuser haben die Interior-Experten aus Deutschland bereits in China, Singapur und Aserbaidschan realisiert. Mit Taipeh erweitern sie ihr Portfolio nun um Spitzenküche – die Herausforderung, so Olaf Kitzig, bleibt grundsätzlich: „Räume zu schaffen, die sich nicht aufdrängen, sondern Entfaltung ermöglichen.“
Tageskarte.io
Ausgabe 17.05.2023
Ort Daisendorf
Verlag Tageskarte GmbH & Co. KG
Mehr zum Projekt: La Vie by Thomas Bühner
Hogapage – La vie by Thomas Bühner
Thomas Bühner eröffnet erstes internationales Restaurant in Taiwan
Nach intensiver Vorbereitungszeit war es am 26. April 2023 so weit: Das Restaurant „La vie by Thomas Bühner“ hat im taiwanesischen Taipeh seine Türen geöffnet. Was hat es zu bieten?
Betrieben wird das neue La vie von Bühners taiwanesischem Partner Genesis Lavie unter der Leitung von Ray Wu. Bühner selbst fungiert als Konzeptgeber und Patron.
Er hat daher sowohl die Speisekarte konzipiert als auch das Team vor Ort trainiert. Dafür hat Bühner knapp zwei Jahre Vorbereitungszeit investiert und bereits 12 Wochen persönlich in Taipeh verbracht.
Das Team des neuen Restaurantsyh
Vor Ort steht dem 61-jährigen Spitzenkoch eine hochkarätige Mannschaft zur Seite: Küchendirektor ist der aus Hongkong stammenden Xavier Yeung, der bereits Erfahrungen bei Joél Robuchon und Richard Ekkebus gesammelt hat.
Unterstützt wird Yeung von Gastgeberin Heidi Peng, die zuvor bei Heston Blumenthal in Melbourne und bei Alain Ducasse in Macau gearbeitet hat. Chef Sommelier ist Eddison Hsu.
Welche Gerichte werden serviert?
Das Restaurant bietet eine europäische Küche mit den besten taiwanesischen Produkten. Serviert wird ein elfgängiges Menü, das sich an den Jahreszeiten orientiert und sich mit ihnen verändert.
Auf der Speisekarte stehen derzeit unter anderem Gerichte wie Hamachi mit Gurke und Yuzu, weißer Spargel mit Kamatoro und einer Sauce Paloise sowie Blauer Hummer mit Bambussprossen und Zwiebel.
Unverkennbar ist dabei Thomas Bühners individuelle und über fast drei Jahrzehnte entwickelte Handschrift einer avantgardistischen Aromenküche, die sich grundsätzlich am Eigengeschmack eines jeden Produktes orientiert und sich durch Bühners Vorliebe für das Niedertemperaturgaren und die große Spannbreite eines Menüs auszeichnet.
Was hat das Restaurant noch zu bieten?
Neben der Kulinarik ist die großzügige Terrasse mit Blick auf das Miramar Riesenrad ein besonderes Highlight, das auch für Taipeh sehr ungewöhnlich ist. Die Terrasse kann für Empfänge, einen Aperitif oder das genussvolle Rauchen von Carlos André Zigarren genutzt werden kann.
Insgesamt bietet das „La Vie by Thomas Bühner“ 27 Gästen einen Platz. Für das besondere Ambiente zeichnet der Düsseldorfer Interior Designer Olaf Kitzig verantwortlich. Nicht das erste Restaurant von Bühner in Asien
Das neu eröffnete Restaurant befindet sich in der Noke Mall – einem ebenfalls neu entwickelten Einkaufszentrum in Taipeh mit diversen Restaurants, einer Kunstausstellung, Shops internationaler Luxusmarken und einer Eislaufarena.
Das „La Vie by Thomas Bühner“ ist im Übrigen nicht der erste Aufschlag des Spitzenkochs in Asien: Bereits 2019 hat Bühner im Süden von Taiwan das Majesty Restaurant im Kaohsiung Marriott Hotel eröffnet – und bis Ende Oktober 2022 als kulinarischer Berater begleitet.
HOGAPAGE Branchenportal für Hotellerie & Gastronomie
Ausgabe 17.05.2023
Ort Augsburg
Verlag HOGAPAGE Media GmbH
Mehr zum Projekt: La Vie by Thomas Bühner
MPulse – Tipps von Interior Designer Olaf Kitzig
Ein schöner Gastraum: Tipps von Interior Designer Olaf Kitzig
Ob lauschiges Café, coole Bar oder nobles Restaurant – wie lässt sich die richtige Wohlfühlatmosphäre für den Gast schaffen? MPULSE hat mit dem Interior Designer Olaf Kitzig gesprochen, der rund um den Globus dafür sorgt, dass Gasträume Charakter erhalten.
Herr Kitzig, warum ist Interior Design für Gastronomen überhaupt relevant?
Weil die Gäste immer anspruchsvoller werden. Ein vielfältiges Speiseangebot und ein guter Service reichen nicht mehr, auch das Ambiente ist wichtig. Gerade im Zeitalter von Instagram und Co. gewinnt der optische Eindruck an Bedeutung. Es werden heute nicht nur Gerichte gepostet, sondern auch die Inneneinrichtung. Für Gastronomen bietet sich also eine ideale Möglichkeit, eine ausdrucksstarke Visitenkarte zu kreieren.
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Sollten alle auf das Design achten, auch der kleine Imbiss?
Selbstverständlich. Auch die Pizzeria an der Ecke sollte gestaltet sein, im Sinne von: Ich als Gastronom habe mir Gedanken über die Einrichtung gemacht und über die Auswahl von Farben, Formen und Materialien. Der Gast honoriert es, wenn etwas mit Liebe und Herzblut arrangiert und dekoriert ist.
Gibt es Grundprinzipien für die Gestaltung?
Ja, das Interior Design sollte die Leidenschaft des Inhabers, des Kochs, des Service-Teams widerspiegeln. Außerdem ist wichtig, dass es authentisch ist. Die Innengestaltung muss zum Konzept passen, im Sinne von: Ein veganes Restaurant sollte keine Lederstühle verwenden.
Helfen auch schon kleine Kniffe?
Absolut. Es muss nicht immer alles neu- oder umgebaut werden. Schon mit kleinen Veränderungen lassen sich beispielsweise je nach Saison ein sommer- oder winterliches Ambiente gestalten: Etwa Dekokissen austauschen, Wandfarbe oder Tapete ändern sowie das Licht heller oder dunkler dimmen. So lässt sich gleich eine andere Atmosphäre schaffen. Auch gut arrangierte Vasen oder dekorierte Schränke hinter der Bar, etwa durch Flaschen oder thematisch passende Objekte und Produkte, können dem Raum Leben und Persönlichkeit einhauchen.
Und was geht gar nicht?
Aus meiner Sicht gibt es nichts, was gar nicht geht. Alles ist möglich, wenn es durchdacht ist und zum Gastro-Konzept passt. Zum Beispiel alles in einer einzigen Farbe zu gestalten, kann in einer spacigen Bar funktionieren.
Sie sind weltweit tätig. Gibt es internationale Unterschiede?
Es gibt erhebliche Unterschiede. Beispielsweise ist in Asien die Innengestaltung jetzt erst richtig im Aufwind. Die Menschen kleiden sich teilweise für einen Restaurantbesuch wie für die Oper. Demnach legen sie auch einen hohen Wert auf das Ambiente. Außerdem sind Konzepte aus dem Westen beliebt. Wir haben zum Beispiel in China Brauhäuser nach bayerischem Vorbild gestaltet.
Wie sieht es in kulinarischen Hotspots wie Frankreich und Italien aus?
Einerseits existieren dort die schönsten Interior Designs. Andererseits gibt es sehr einfach gestaltete Bistros beziehungsweise Trattorien, wo weniger die Einrichtung, aber umso mehr die Küche und der Service überzeugen. Im Idealfall harmonieren stets alle drei Säulen: gute Speisen, guter Service und gutes Design.
Lässt sich derzeit generell ein Trend ausmachen?
Je härter die Zeiten, desto größer die Sehnsucht nach Gemütlichkeit und Geborgenheit. Die Gäste wollen sich beim Restaurantbesuch wie im Kurzurlaub fühlen und ihre Seele baumeln lassen.
Über… Olaf Kitzig
Geboren 1971 in Lippstadt, absolvierte er unter anderem eine Ausbildung zum Schauwerbegestalter und war anschließend als Einrichtungsfachberater tätig. Danach folgte er seiner Passion Interior Design, besuchte Design-Schulen und gründete 1998 seine eigene Firma, aus der die heutigen Kitzig Design Studios hervorgingen. Das Unternehmen vereint Interior Design und Architektur mit Brand Design und Kommunikation. Einer der Schwerpunkte liegt bei deutschen und internationalen Kunden aus Hotellerie und Gastronomie.
MPULSE
Ausgabe April 2023
Ort Düsseldorf
Verlag METRO AG































