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Das Magazin der GOP Varieté-Theater

Editorial

Liebe Freunde des GOP!
„Wir wussten, es ist unmöglich – darum haben wir es getan.“ (Nelson Mandela)

Wenn Visionen Wirklichkeit werden, gelingt das durch den festen Glauben an die Idee, eine ordentliche Portion Mut und einen untrüglichen Instinkt. Die wahre Quelle des Erfolgs ist aber das Vertrauen in all die Menschen, mit denen gemeinsam diese Pläne umgesetzt werden.

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Als wir im Dezember 1992 das GOP in Hannover eröffneten, wussten wir noch nicht, welch großartige Entwicklung unser Familienunternehmen nehmen würde. Völlig klar aber war, dass wir unseren Gästen jeden Abend unvergessliche Momente aus Genuss und bester Unterhaltung bescheren wollten. Das ist bis heute unsere Mission. Nur, dass wir jetzt – im Sommer 2016 – das siebte Varieté-Theater in Deutschland eröffnen, dass unsere Shows und Galas weltweite Anerkennung genießen und wir inzwischen für das Wohl von über 800.000 Zuschauern im Jahr Verantwortung tragen. Dieser Erfolg ist nur möglich, weil wir fest auf die Kraft familiärer Werte vertrauen und diese in jedem Moment leben.

Ob unser Kreativ-Chef Werner Buss, Geschäftsführer Olaf Stegmann, ob unsere Theaterdirektoren, unsere Gastro- und Kartenverkaufs-Kräfte, ob der Jongleur aus Afrika oder der Azubi in der Küche: Sie alle sind Teil der GOP-Familie und erfahren Wertschätzung, Herzlichkeit, Toleranz und Vertrauen.
Nur so entsteht ein Nährboden, der beflügelt und Unmögliches möglich macht.

Wie in einer großen Familie gibt es im GOP unendlich viele spannende Geschichten zu erzählen. Mit unserem neuen Magazin WOW! wollen wir Sie hinter die Kulissen schauen lassen und die Menschen vorstellen, die den Kosmos GOP so lebendig und bunt werden lassen. Viel Spaß beim Schmökern.

Herzlichst, Ihre Familie Grote

Eröffnung des GOP Varieté-Theaters in Bonn

DIE NUMMER 7
Theater No. 7 besitzt eine besondere Magie: Direkt am Rhein, umrahmt vom World Conference Center auf der einen und dem neuen Marriott World Conference Hotel auf der anderen Seite, eröffnet in Bonn Anfang September mitten im ehemaligen Regierungsviertel das siebte GOP Variete-Theater. Ein echtes Schmuckstück mit 360 Platzen im Theatersaal, dem Restaurant „Leander“, einer Pianobar und einem stilvollen Innenhof. Bonn und Umgebung dürfen sich freuen auf kulinarische Genüsse und Weltklasse-Unterhaltung in einem modernen Theaterbau.

Wer meint, dem regelmäßigen Eröffnen eines neuen Theaters läge im GOP-Kosmos ein fester Plan zugrunde, ja sogar eine unternehmerische Maxime, der irrt. „Unser Wachstum ist ein sehr organischer Prozess. Die Entscheidung für ein neues Haus fällt bei uns nicht zuletzt intuitiv – mit dem richtigen Riecher zum richtigen Zeitpunkt. Oft waren es einfach schöne Zufälle, die zu einem ‚Ja’ für ein neues Theater geführt haben“, versichert Hubertus Grote, Geschäftsführender Gesellschafter der GOP Entertainment Group und Kopf des Familienunternehmens.
Wahrscheinlich hätten es sein Vater Hubert und er vor 24 Jahren, als sie dem Georgspalast in Hannover neues Leben einhauchten, kaum für möglich gehalten, dass die Familie irgendwann für 800 Mitarbeiter und sieben Theaterstandorte verantwortlich sein würde.

Aber schon damals war es der feste Glaube daran, dass Menschen aller Generationen trotz Fernsehen und neuer Medien Sehnsucht nach Live-Unterhaltung haben, der die Grotes beflügelte. Sie behielten Recht: Heute ist das GOP weltweit Marktführer in der Varietészene, gehört neben dem „Cirque du Soleil” aus Kanada zu den größten Arbeitgebern für Artisten, Musiker und Comedians. Das GOP zelebriert zudem moderne Theatergastronomie und besitzt mit „GOP showconcept“ eine eigene Kreativ-Agentur, die für ein innovatives künstlerisches Spektrum sorgt und die Qualität der Shows verantwortet. Geschäftsführer Olaf Stegmann sorgt seit vielen Jahren dafür, dass auch die Zahlen stimmen – und Entwicklung damit möglich ist.

Hubertus Grote verteilt den Erfolg auf viele Schultern. Er weiß, dass sein Business nur so gut ist wie sein Team. Kultur zu schaffen. geht nur mit großen Persönlichkeiten – vor und hinter den Kulissen. „Dass in Bonn sofort nach Beginn des Vorverkaufs im Frühjahr gleich eine so große Nachfrage nach den Shows war, ist sicher der Verdienst von Julia Feirer – sie ist schier unermüdlich“, versichert Grote.

Die Theaterdirektorin des Hauses legte in Bonn zwölf Monate vor dem Grand Opening im September 2016 los, baute ihr Team auf, knüpfte wichtige Kontakte, entwickelte Vertriebsstrukturen, eröffnete im März den Ticketshop im historischen Zentrum Bonns und begleitet die Baustelle.

„Natürlich ist das unglaublich aufregend, mit jedem Tag mehr. Und es wird auch – wie es sich für ein ordentliches Großprojekt gehört – richtig eng zum Schluss. Aber inzwischen steht unser Team, und wir freuen uns riesig auf die Eröffnung“, sagt die engagierte Standort-Chefin. Julia Feirer kennt sich aus im Unternehmen und hat in verschiedenen Theatern in verantwortlicher Position gearbeitet.

Zuletzt war Julia Feirer – zusammen mit Dennis Grote – zuständig für die Eröffnung und Leitung des nagelneuen Bremer Hauses vor drei Jahren. „Der Start des GOP Bremen war vorbildlich. Die Erfahrung, die wir da gesammelt haben, hilft mir jetzt natürlich sehr. Wobei jeder Standort viel Individualität besitzt. Diese Besonderheit verleiht jedem Haus die Seele“, weiß die erfahrene GOP-Frau.

Was macht den Standort Bonn denn nun aus? Während in Bremen direkt an der Weser zum ersten Mal komplett neu gebaut wurde, ist Bonn ein Bestandsgebäude im Herzen des ehemaligen Regierungsviertels, unmittelbar am Rhein und in Nachbarschaft zum UN-Campus.

Die Vorgeschichte des Prestige-Projekts ist nicht ganz unproblematisch. Der ursprüngliche Investor des „World Conterence Center Bonn“ ging nämlich in Konkurs. Nach dem Baustopp 2009 passierte jahrelang nichts. Dann fasste der in Bonn bereits sehr erfolgreiche Investor Dr. Jörg Haas den Hotelpart des Projektes an, kaufte der Stadt diesen Teil des WCCB-Rohbaus ab und plante völlig neu.

Für den Trakt zwischen dem großen Hotel und dem Konferenzzentrum kam ihm die Idee, den Komplex mit Kultur, Genuss und Unterhaltung zu bereichern. „Dr. Haas kam direkt auf uns zu, und nun kommen wieder Zufall und Intuition ins Spiel: Es passte sofort zwischen uns. Im Sommer 2015 fiel die Entscheidung für das Theater No. 7. Wir unterschrieben einen Pachtvertrag über 15 Jahre. Im Frühjahr 2016 wurde uns der Schlüssel übergeben.”

Dr. Haas sorgte für den veredelten Rohbau. Das GOP finanzierte den kompletten Innenausbau. Für die Planung und Ausführung vertrauen die Grotes – wie so oft auf bewährte Kräfte, auf Freunde Viki und Olaf Kitzig (Kitzig Interior Design) nahmen sich leidenschaftlich gerne der Herausforderung an, aus einem schlichten, modernen Gebäude ein Theater mit einem großen Restaurant, der Pianobar und dem Innenhof zu machen. „In diesem Fall eine nicht zu kleine Herausforderung, denn wir mussten etliche tragende Säulen entfernen, um aus dem geplanten Nutzbau einen Theatersaal zu machen“. berichtet Viki Kitzig, die wenige Wochen vor der Eröffnung durch nichts aus der Ruhe zu bringen ist. In enger Abstimmung mit Hubertus Grote entstand im Herbst 2015 das Konzept für ein modernes Varieté-Theater in zauberhaften Rottönen. Das Restaurant „Leander“ und die Pianobar verströmen Eleganz und Weltläufigkeit. „In Bonn werden wir sicher, allein durch die Nähe zum UN-Campus, vermehrt ein internationales Publikum begrüßen dürfen. Das spiegelt sich natürlich auch im Ambiente wider. So bekommt jedes GOP-Theater trotz des Wiedererkennungseffekts seine unverkennbare Identität“, freut sich Viki Kitzig.

Bonn, eine Stadt mit großer Geschichte und großartigem Kulturangebot, kann ab September mit einem „Varieté-Theater” ein weiteres Unterhaltungs-Genre anbieten – und das dazu auf Weltniveau. „Die Stadt freut sich auf uns, das merke ich auf allen Ebenen. Mit unserer Arbeit werden wir dann beweisen, dass wir der Erwartung mehr als gerecht werden“, versichert Direktorin Julia Feirer und muss wieder schnell zurück an die Arbeit.

Noch eine Frage an Hubertus Grote: Ist das Theater in Bonn denn jetzt vorerst der letzte große Coup? „Nicht direkt“, meint er augenzwinkernd. „Wir stehen in konkreten Verhandlungen mit der Stadt Wiesbaden und dürfen dort vielleicht ein ehemaliges Kino in ein Varieté verwandeln. Eine politische Entscheidung über das von uns eingereichte Konzept steht allerdings noch aus. In Wiesbaden würde dann wohl 2020 die Eröffnung von Theater Nr. 8 gefeiert.“ 8 ist ja auch eine schöne Zahl…

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WOW! – Das Magazin der GOP Varieté-Theater
Ausgabe Herbst / Winter 2016-17
Ort Bielefeld, Deutschland
Verlag http://www.variete.de/wow