{"id":41910,"date":"2026-08-26T16:59:51","date_gmt":"2026-08-26T14:59:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kitzig.com\/?post_type=dt_portfolio&#038;p=41910"},"modified":"2026-08-26T17:01:17","modified_gmt":"2026-08-26T15:01:17","slug":"ahgz-tische-stuehle-charakter-zeigen","status":"publish","type":"dt_portfolio","link":"https:\/\/www.kitzig.com\/en\/presse\/ahgz-tische-stuehle-charakter-zeigen\/","title":{"rendered":"ahgz \u2013 Tische &#038; St\u00fchle Charakter zeigen"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>MORE\"data-newtitle=\"LESS\"data-icon=\"\"data-newicon=\"\"data-activeicon=\"#333333\"data-effect=\"slideToggle\"data-override=\"0\"data-activetitle=\"#333333\"data-activebg=\"#dbdbdb\"data-img=\"https:\/\/www.kitzig.com\/wp-content\/uploads\/plus-2.png\"data-newimg=\"https:\/\/www.kitzig.com\/wp-content\/uploads\/minus.png\"><div class=\"ult_exp_section-main ult_expleft_icon\">\t<div class=\"ult-just-icon-wrapper ult_exp_icon\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"align-icon \">\n\t\t\t\t\t\t\n<br><span class=\"aio-icon-img  ult_expsection_icon \" style=\"font-size:21px;\" >\n\t<img decoding=\"async\" class=\"img-icon ult_exp_img \" alt=\"null\" src=\"https:\/\/www.kitzig.com\/wp-content\/uploads\/plus-2.png\" \/>\n<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"ult_expheader\" >MORE\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div><div class=\"ult_exp_content \" style=\"background-color:#dbdbdb;  \"><div class=\"ult_ecpsub_cont\" style=\" \" >[vc_column_text css=&#8221;&#8221; el_class=&#8221;pressetext&#8221;]Tische und St\u00fchle sind l\u00e4ngst mehr als reine Funktionsm\u00f6bel. Sie pr\u00e4gen Atmosph\u00e4re, Komfort und Identit\u00e4t eines Hauses und tragen entscheidend dazu bei, wie G\u00e4ste einen Raum wahrnehmen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Einrichtung: M\u00f6bel sollen langlebig, flexibel und pflegeleicht sein, unterschiedliche Nutzungsszenarien erm\u00f6glichen und dabei gestalterisch \u00fcberzeugen. Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass sich viele Hotels und Restaurants zunehmend von standardisierten Einrichtungskonzepten l\u00f6sen. Individualit\u00e4t, hochwertige Materialien und multifunktionale L\u00f6sungen bestimmen die Gestaltung.<\/p>\n<p>\u201eWir beobachten eine deutliche Abkehr von austauschbaren Einrichtungskonzepten. M\u00f6bel sollen heute nicht nur funktionieren, sondern Geschichten erz\u00e4hlen und einem Hotel oder Restaurant eine unverwechselbare Identit\u00e4t geben\u201c, beschreibt Viki Kitzig von Kitzig Interior Design die Entwicklung. Laut Wolfgang Brunner, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Appia Contract GmbH, wird die Innenarchitektur heute bewusst als Alleinstellungsmerkmal verstanden. Statt eines einzigen Stuhlmodells f\u00fcr das gesamte Restaurant oder Hotel w\u00fcrden verschiedene Designs kombiniert. Hoteliers und Gastronomen seien deutlich offener f\u00fcr ausdrucksstarke Gestaltungsl\u00f6sungen als vor wenigen Jahren.<\/p>\n<p><strong>Hinwendung zu organischen Strukturen und Naturmaterialien<\/strong><\/p>\n<p>Auch die Formensprache ver\u00e4ndert sich. Beide Unternehmen registrieren eine klare Hinwendung zu weichen, organischen Linien. Gefragt sind gro\u00dfz\u00fcgig gepolsterte St\u00fchle, gebogene Holz- oder Metallelemente sowie Tische mit markanten Untergestellen. Gleichzeitig m\u00fcssen die M\u00f6bel flexibel bleiben und sich unterschiedlichen Raumkonzepten anpassen lassen. Bei den Tischplatten w\u00fcnschen sich viele Kunden individuelle Oberfl\u00e4chen \u2013 von besonderen Dekoren bis hin zu Fliesen \u2013, um dem Raum eine unverwechselbare Handschrift zu verleihen. Parallel dazu entwickelt sich die Farbgestaltung weiter. Nach Einsch\u00e4tzung von Carmen Krolo, Leiterin Innenarchitektur bei Appia, gewinnen kr\u00e4ftige Akzentfarben und lebendige Muster wieder an Bedeutung. Grafische Elemente wie Streifen werden gezielt eingesetzt und mit organischen Formen kombiniert. Ein einzelner Tisch oder Stuhl darf heute durchaus zum Blickfang werden. Viki Kitzig erg\u00e4nzt, dass R\u00e4ume dabei jedoch nicht perfekt, sondern authentisch wirken sollen.<\/p>\n<p>Authentizit\u00e4t zeigt sich vor allem bei den Materialien: Holz, Naturstein und hochwertige Textilien pr\u00e4gen nach wie vor viele Konzepte und vermitteln Ruhe, W\u00e4rme und Wertigkeit. Gleichzeitig w\u00e4chst die Bereitschaft, unterschiedliche Werkstoffe miteinander zu kombinieren. Naturmaterialien treffen auf gl\u00e4nzende Oberfl\u00e4chen, wodurch spannende Kontraste entstehen. \u00dcberraschend ist aus Sicht von Appia die R\u00fcckkehr von Edelstahl und Chrom in moderne Hotel- und Gastronomiekonzepte. Hinzu kommen Stoffe wie Cord oder Boucl\u00e9, die nicht nur eine angenehme Haptik verleihen, sondern auch optisch mehr W\u00e4rme ausstrahlen.<\/p>\n<p>Trotz aller gestalterischen Freiheit bleibt die Alltagstauglichkeit ein entscheidendes Auswahlkriterium. \u201eDesign allein reicht l\u00e4ngst nicht mehr aus\u201c, betont Viki Kitzig. M\u00f6bel m\u00fcssten robust, pflegeleicht und langlebig sein; auch die langfristige Verf\u00fcgbarkeit von Ersatzteilen spiele f\u00fcr viele Kunden eine wichtige Rolle. \u00c4hnlich argumentiert Appia: Neben Design und Komfort seien vor allem Stabilit\u00e4t, Wertigkeit und einfache Reinigung gefragt. Gerade angesichts des Personalmangels im Housekeeping seien leicht zu reinigende M\u00f6bel ein wichtiger Faktor. Aufwendige Polsterungen mit zahlreichen Fugen oder Knopfheftungen k\u00f6nnten sich im t\u00e4glichen Betrieb als nachteilig erweisen.<\/p>\n<p>Noch st\u00e4rker als fr\u00fcher richtet sich die M\u00f6blierung an ver\u00e4nderten Nutzungsgewohnheiten aus. Hotels und Restaurants verwenden Fl\u00e4chen heute wesentlich vielseitiger. Fr\u00fchst\u00fcck, Coworking, Events oder Barbetrieb finden h\u00e4ufig innerhalb derselben R\u00e4ume statt. Entsprechend gewinnen flexible Einrichtungskonzepte an Bedeutung.<\/p>\n<p>\u201eHotels und Restaurants nutzen ihre Fl\u00e4chen heute wesentlich vielseitiger als noch vor einigen Jahren\u201c, sagt Kitzig. M\u00f6bel m\u00fcssten diese Ver\u00e4nderungen mitmachen, ohne ihre gestalterische Qualit\u00e4t zu verlieren. Auch Appia beobachtet, dass klassische Raumgrenzen zunehmend verschwinden. Lobby, Caf\u00e9, Restaurant und Bar gehen immer h\u00e4ufiger ineinander \u00fcber und erf\u00fcllen mehrere Funktionen gleichzeitig. Morgens kann ein Bereich als Fr\u00fchst\u00fccksfl\u00e4che dienen, tags\u00fcber als Seminarfl\u00e4che und abends als A-la-carte-Restaurant oder Veranstaltungsfl\u00e4che. Mobile Trennw\u00e4nde, verschiebbare Buffetl\u00f6sungen sowie flexibel kombinierbare Tische, St\u00fchle und B\u00e4nke schaffen die notwendige Anpassungsf\u00e4higkeit. Funktionalit\u00e4t soll sich jedoch harmonisch in das Gestaltungskonzept einf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Individualisierung spielt dabei unabh\u00e4ngig von der Hotelkategorie eine zentrale Rolle. Standardkollektionen bilden h\u00e4ufig nur noch die Basis. Charakter entsteht durch die Kombination verschiedener M\u00f6bel, besondere Materialien oder ma\u00dfgeschneiderte L\u00f6sungen. \u201eG\u00e4ste erinnern sich selten an einen bestimmten Stuhl \u2013 sie erinnern sich an das besondere Gef\u00fchl, das ein Raum vermittelt\u201c, wei\u00df Kitzig . Auch bei Appia sind individuelle L\u00f6sungen heute selbstverst\u00e4ndlich, Einbaum\u00f6bel von der Stange kaum noch gefragt. Stattdessen erwarten Bauherren ma\u00dfgeschneiderte Ausf\u00fchrungen mit unterschiedlichen Oberfl\u00e4chen und Materialien.<\/p>\n<p><strong>Fokus auf Nachhaltigkeit, Komfort und Aufenthaltsqualit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Neben Gestaltung und Flexibilit\u00e4t r\u00fccken Komfort und Aufenthaltsqualit\u00e4t st\u00e4rker in den Fokus. Ein Stuhl erf\u00fcllt seinen Zweck erst dann, wenn G\u00e4ste gern l\u00e4nger sitzen bleiben. Ergonomie und Sitzkomfort geh\u00f6ren deshalb zu den wichtigsten Auswahlkriterien. Gleichzeitig beeinflussen Polsterungen, Materialien und M\u00f6blierung die Akustik eines Raumes. Gerade offene Raumkonzepte profitieren von einer durchdachten Zonierung, die R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeiten schafft und unterschiedliche Bereiche voneinander abgrenzt, ohne den offenen Charakter zu verlieren.<\/p>\n<p>Auch beim Thema Nachhaltigkeit ver\u00e4ndert sich die Planung. F\u00fcr Kitzig beginnt sie bereits lange vor der Auswahl neuer M\u00f6bel. Bei Renovierungen werde zun\u00e4chst gepr\u00fcft, welche Einrichtungsgegenst\u00e4nde erhalten, aufgearbeitet oder in einen neuen Kontext integriert werden k\u00f6nnen. Gleichzeitig werde bereits bei der Neuplanung ber\u00fccksichtigt, wie sich M\u00f6bel nach zehn oder f\u00fcnfzehn Jahren neu beziehen, erg\u00e4nzen oder umgestalten lassen. Appia sieht ebenfalls langlebige Materialien und hohe Qualit\u00e4t als wesentliche Bestandteile nachhaltiger Einrichtungskonzepte. Strapazierf\u00e4hige Stoffe und widerstandsf\u00e4hige Materialien tragen dazu bei, dass M\u00f6bel den hohen Anforderungen des Betriebs \u00fcber lange Zeit standhalten.<\/p>\n<p>F\u00fcr die kommenden Jahre erwarten beide Unternehmen keine kurzfristigen Modeerscheinungen, sondern eine konsequente Weiterf\u00fchrung der aktuellen Entwicklungen. St\u00fchle und Tische werden in der Hotellerie und Gastronomie st\u00e4rker \u00fcber ihren gesamten Lebenszyklus gedacht und sollen sich flexibel an neue Anforderungen anpassen lassen. Qualit\u00e4t, Individualit\u00e4t und Langlebigkeit gewinnen weiter an Bedeutung. Gleichzeitig wird die Einrichtung noch st\u00e4rker zur Visitenkarte eines Hauses \u2013 mit Tischen und St\u00fchlen, die weit mehr sind als funktionale Ausstattung und den Charakter eines Hotels oder Restaurants nachhaltig pr\u00e4gen.[\/vc_column_text]<\/div><\/div>\n\n\t\t\t<\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column el_class=&#8221;pressepdfausgabec&#8221;][vc_column_text css=&#8221;&#8221; el_class=&#8221;pdfpresse&#8221; bb_tab_container=&#8221;&#8221;]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.kitzig.com\/wp-content\/uploads\/ahgz-16-26.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF<\/a><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text css=&#8221;&#8221; el_class=&#8221;presseausgabe&#8221;]<\/p>\n<p>\n<em>ahgz.de<\/em><br \/>Beitrag vom: 08.08.2026<br \/>Ort Frankfurt am Main<br \/>Verlag <a href=\"https:\/\/www.dfv.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">dfv Mediengruppe<\/a><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<p><\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/www.kitzig.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/dt_portfolio\/41910\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"DE\">DE<\/a>. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.<\/p>\n<p>Tische &#038; St\u00fchle<br \/>\nCharakter zeigen<\/p>\n<p>Tische und St\u00fchle werden zum Markenzeichen moderner Hotel- und Gastronomiekonzepte. Planer und Architekten von Kitzig Interior Design und Appia Contract geben Einblicke in aktuelle Trends: von organischen Formen und neuen Materialwelten bis zu flexiblen Konzepten f\u00fcr die R\u00e4ume von morgen.<\/p>\n<p>M\u00f6bel sollen heute nicht nur funktionieren, sondern Geschichten erz\u00e4hlen.<br \/>\nVIKI KITZIG<br \/>\nKITZIG INTERIOR DESIGN<\/p>\n<p>Tische und St\u00fchle sind l\u00e4ngst mehr als reine Funktionsm\u00f6bel. Sie pr\u00e4gen Atmosph\u00e4re, Komfort und Identit\u00e4t eines Hauses und tragen entscheidend dazu bei, wie G\u00e4ste einen Raum wahrnehmen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Einrichtung: M\u00f6bel sollen langlebig, flexibel und pflegeleicht sein, unterschiedliche Nutzungsszenarien erm\u00f6glichen und dabei gestalterisch \u00fcberzeugen. Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass sich viele Hotels und Restaurants zunehmend von standardisierten Einrichtungskonzepten l\u00f6sen. Individualit\u00e4t, hochwertige Materialien und multifunktionale L\u00f6sungen bestimmen die Gestaltung.<\/p>\n<p>\u201eWir beobachten eine deutliche Abkehr von austauschbaren Einrichtungskonzepten. M\u00f6bel sollen heute nicht nur funktionieren, sondern Geschichten erz\u00e4hlen und einem Hotel oder Restaurant eine unverwechselbare Identit\u00e4t geben\u201c, beschreibt Viki Kitzig von Kitzig Interior Design die Entwicklung. Laut Wolfgang Brunner, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Appia Contract GmbH, wird die Innenarchitektur heute bewusst als Alleinstellungsmerkmal verstanden. Statt eines einzigen Stuhlmodells f\u00fcr das gesamte Restaurant oder Hotel w\u00fcrden verschiedene Designs kombiniert. Hoteliers und Gastronomen seien deutlich offener f\u00fcr ausdrucksstarke Gestaltungsl\u00f6sungen als vor wenigen Jahren.<\/p>\n<p>Hinwendung zu organischen Strukturen und Naturmaterialien<\/p>\n<p>Auch die Formensprache ver\u00e4ndert sich. Beide Unternehmen registrieren eine klare Hinwendung zu weichen, organischen Linien. Gefragt sind gro\u00dfz\u00fcgig gepolsterte St\u00fchle, gebogene Holz- oder Metallelemente sowie Tische mit markanten Untergestellen. Gleichzeitig m\u00fcssen die M\u00f6bel flexibel bleiben und sich unterschiedlichen Raumkonzepten anpassen lassen. Bei den Tischplatten w\u00fcnschen sich viele Kunden individuelle Oberfl\u00e4chen \u2013 von besonderen Dekoren bis hin zu Fliesen \u2013, um dem Raum eine unverwechselbare Handschrift zu verleihen. Parallel dazu entwickelt sich die Farbgestaltung weiter. Nach Einsch\u00e4tzung von Carmen Krolo, Leiterin Innenarchitektur bei Appia, gewinnen kr\u00e4ftige Akzentfarben und lebendige Muster wieder an Bedeutung. Grafische Elemente wie Streifen werden gezielt eingesetzt und mit organischen Formen kombiniert. Ein einzelner Tisch oder Stuhl darf heute durchaus zum Blickfang werden. Viki Kitzig erg\u00e4nzt, dass R\u00e4ume dabei jedoch nicht perfekt, sondern authentisch wirken sollen.<\/p>\n<p>Authentizit\u00e4t zeigt sich vor allem bei den Materialien: Holz, Naturstein und hochwertige Textilien pr\u00e4gen nach wie vor viele Konzepte und vermitteln Ruhe, W\u00e4rme und Wertigkeit. Gleichzeitig w\u00e4chst die Bereitschaft, unterschiedliche Werkstoffe miteinander zu kombinieren. Naturmaterialien treffen auf gl\u00e4nzende Oberfl\u00e4chen, wodurch spannende Kontraste entstehen. \u00dcberraschend ist aus Sicht von Appia die R\u00fcckkehr von Edelstahl und Chrom in moderne Hotel- und Gastronomiekonzepte. Hinzu kommen Stoffe wie Cord oder Boucl\u00e9, die nicht nur eine angenehme Haptik verleihen, sondern auch optisch mehr W\u00e4rme ausstrahlen.<\/p>\n<p>Trotz aller gestalterischen Freiheit bleibt die Alltagstauglichkeit ein entscheidendes Auswahlkriterium. \u201eDesign allein reicht l\u00e4ngst nicht mehr aus\u201c, betont Viki Kitzig. M\u00f6bel m\u00fcssten robust, pflegeleicht und langlebig sein; auch die langfristige Verf\u00fcgbarkeit von Ersatzteilen spiele f\u00fcr viele Kunden eine wichtige Rolle. \u00c4hnlich argumentiert Appia: Neben Design und Komfort seien vor allem Stabilit\u00e4t, Wertigkeit und einfache Reinigung gefragt. Gerade angesichts des Personalmangels im Housekeeping seien leicht zu reinigende M\u00f6bel ein wichtiger Faktor. Aufwendige Polsterungen mit zahlreichen Fugen oder Knopfheftungen k\u00f6nnten sich im t\u00e4glichen Betrieb als nachteilig erweisen.<\/p>\n<p>Noch st\u00e4rker als fr\u00fcher richtet sich die M\u00f6blierung an ver\u00e4nderten Nutzungsgewohnheiten aus. Hotels und Restaurants verwenden Fl\u00e4chen heute wesentlich vielseitiger. Fr\u00fchst\u00fcck, Coworking, Events oder Barbetrieb finden h\u00e4ufig innerhalb derselben R\u00e4ume statt. Entsprechend gewinnen flexible Einrichtungskonzepte an Bedeutung.<\/p>\n<p>\u201eHotels und Restaurants nutzen ihre Fl\u00e4chen heute wesentlich vielseitiger als noch vor einigen Jahren\u201c, sagt Kitzig. M\u00f6bel m\u00fcssten diese Ver\u00e4nderungen mitmachen, ohne ihre gestalterische Qualit\u00e4t zu verlieren. Auch Appia beobachtet, dass klassische Raumgrenzen zunehmend verschwinden. Lobby, Caf\u00e9, Restaurant und Bar gehen immer h\u00e4ufiger ineinander \u00fcber und erf\u00fcllen mehrere Funktionen gleichzeitig. Morgens kann ein Bereich als Fr\u00fchst\u00fccksfl\u00e4che dienen, tags\u00fcber als Seminarfl\u00e4che und abends als A-la-carte-Restaurant oder Veranstaltungsfl\u00e4che. Mobile Trennw\u00e4nde, verschiebbare Buffetl\u00f6sungen sowie flexibel kombinierbare Tische, St\u00fchle und B\u00e4nke schaffen die notwendige Anpassungsf\u00e4higkeit. Funktionalit\u00e4t soll sich jedoch harmonisch in das Gestaltungskonzept einf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Individualisierung spielt dabei unabh\u00e4ngig von der Hotelkategorie eine zentrale Rolle. Standardkollektionen bilden h\u00e4ufig nur noch die Basis. Charakter entsteht durch die Kombination verschiedener M\u00f6bel, besondere Materialien oder ma\u00dfgeschneiderte L\u00f6sungen. \u201eG\u00e4ste erinnern sich selten an einen bestimmten Stuhl \u2013 sie erinnern sich an das besondere Gef\u00fchl, das ein Raum vermittelt\u201c, wei\u00df Kitzig . Auch bei Appia sind individuelle L\u00f6sungen heute selbstverst\u00e4ndlich, Einbaum\u00f6bel von der Stange kaum noch gefragt. Stattdessen erwarten Bauherren ma\u00dfgeschneiderte Ausf\u00fchrungen mit unterschiedlichen Oberfl\u00e4chen und Materialien.<\/p>\n<p>Fokus auf Nachhaltigkeit, Komfort und Aufenthaltsqualit\u00e4t<\/p>\n<p>Neben Gestaltung und Flexibilit\u00e4t r\u00fccken Komfort und Aufenthaltsqualit\u00e4t st\u00e4rker in den Fokus. Ein Stuhl erf\u00fcllt seinen Zweck erst dann, wenn G\u00e4ste gern l\u00e4nger sitzen bleiben. Ergonomie und Sitzkomfort geh\u00f6ren deshalb zu den wichtigsten Auswahlkriterien. Gleichzeitig beeinflussen Polsterungen, Materialien und M\u00f6blierung die Akustik eines Raumes. Gerade offene Raumkonzepte profitieren von einer durchdachten Zonierung, die R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeiten schafft und unterschiedliche Bereiche voneinander abgrenzt, ohne den offenen Charakter zu verlieren.<\/p>\n<p>Auch beim Thema Nachhaltigkeit ver\u00e4ndert sich die Planung. F\u00fcr Kitzig beginnt sie bereits lange vor der Auswahl neuer M\u00f6bel. Bei Renovierungen werde zun\u00e4chst gepr\u00fcft, welche Einrichtungsgegenst\u00e4nde erhalten, aufgearbeitet oder in einen neuen Kontext integriert werden k\u00f6nnen. Gleichzeitig werde bereits bei der Neuplanung ber\u00fccksichtigt, wie sich M\u00f6bel nach zehn oder f\u00fcnfzehn Jahren neu beziehen, erg\u00e4nzen oder umgestalten lassen. Appia sieht ebenfalls langlebige Materialien und hohe Qualit\u00e4t als wesentliche Bestandteile nachhaltiger Einrichtungskonzepte. Strapazierf\u00e4hige Stoffe und widerstandsf\u00e4hige Materialien tragen dazu bei, dass M\u00f6bel den hohen Anforderungen des Betriebs \u00fcber lange Zeit standhalten.<\/p>\n<p>F\u00fcr die kommenden Jahre erwarten beide Unternehmen keine kurzfristigen Modeerscheinungen, sondern eine konsequente Weiterf\u00fchrung der aktuellen Entwicklungen. St\u00fchle und Tische werden in der Hotellerie und Gastronomie st\u00e4rker \u00fcber ihren gesamten Lebenszyklus gedacht und sollen sich flexibel an neue Anforderungen anpassen lassen. Qualit\u00e4t, Individualit\u00e4t und Langlebigkeit gewinnen weiter an Bedeutung. Gleichzeitig wird die Einrichtung noch st\u00e4rker zur Visitenkarte eines Hauses \u2013 mit Tischen und St\u00fchlen, die weit mehr sind als funktionale Ausstattung und den Charakter eines Hotels oder Restaurants nachhaltig pr\u00e4gen.<\/p>\n<p>ahgz.de<br \/>\nBeitrag vom: 08.08.2026<br \/>\nOrt Frankfurt am Main<br \/>\nVerlag dfv Mediengruppe<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":41914,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","dt_portfolio_category":[75],"dt_portfolio_tags":[],"class_list":["post-41910","dt_portfolio","type-dt_portfolio","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","dt_portfolio_category-magazine","dt_portfolio_category-75","description-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kitzig.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/dt_portfolio\/41910","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kitzig.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/dt_portfolio"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kitzig.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/dt_portfolio"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kitzig.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kitzig.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=41910"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.kitzig.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/dt_portfolio\/41910\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41918,"href":"https:\/\/www.kitzig.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/dt_portfolio\/41910\/revisions\/41918"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kitzig.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/41914"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kitzig.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=41910"}],"wp:term":[{"taxonomy":"dt_portfolio_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kitzig.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/dt_portfolio_category?post=41910"},{"taxonomy":"dt_portfolio_tags","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kitzig.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/dt_portfolio_tags?post=41910"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}